Junge Leute mit Smartphone

LiebLinks – Linktipps vom Mai

Die re:publica Konferenz, Manipulierungsvorwürfen gegen Facebook, Google verkündet neue Innovationen, die die Art des Medienkonsums grundlegend verändern werden und die Präsidentschaftswahl in Österreich hält ganz Europa in Atem. Langweilig war der Mai also nicht – und so hoffentlich auch nicht unsere Lieblinks.

Viel Spaß beim Durchklicken!


#Journalismus

Stephan Goldmann widmet sich bei LousyPennies (@LousyPennies) dem Vorwurf, dass es an Qualität im Journalismus zunehmend mangele und dass die Grenzen zwischen unabhängigem Journalismus und Content Marketing immer mehr verschwimmen würden. Er weist dabei darauf hin, dass diese Problematik allerdings nur durch die Lösung des Finanzierungsproblems der Medien beseitigt werden kann.

 

TV-Journalist und Twitter-Persönlichkeit Armin Wolf (@ArminWolf) gibt in einem Interview mit Krautreporter seine Gewohnheiten beim Medienkonsum preis und warum er jeden Tweet seiner 593 gefolgten Accounts täglich liest. Er selbst hat über 243.000 Follower.

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Fünf Wege, ResponseSource zu nutzen (die ihr wahrscheinlich noch nicht kennt)

ResponseSource gibt Journalisten die Gelegenheit, Informationen für ihre Artikel anzufragen, Ansprechpartner zu Themen zu finden oder Fallstudien oder Testprodukte anzufordern.  So können Journalisten ihre Recherche beschleunigen, neue Kontakte knüpfen und mehr Zeit für das Schreiben und Durchführen von Interviews schaffen. Doch unser Recherche-Tool kann noch mehr: Wir zeigen fünf Wege, wie ihr mehr aus ResponseSource holen könnt.

 

Ideen für neue Geschichten

Für Chefredakteure, freie Journalisten oder Ressortleiter auf der Suche nach neuen Ideen kommt die Inspiration nicht immer von selbst. Eine breit angesetzte Anfrage bei ResponseSource, die Kommunikatoren um frische Perspektiven zu einem Thema (oder neue Ansichten zu einem alten Thema) bittet, kann nützliche Ideen hervorbringen und frische Ansatzpunkte für die Recherche geben. Dabei bleibt es natürlich euch überlassen, wie ihr die Vorschläge verwendet und worauf ihr eure Schwerpunkte legt.

 

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„Unternehmen können mit Podcasts ihre Zielgruppe besser ansprechen“

Gunnar Schuster vom Erfolgs-Podcast „Unlearning“

Gunnar Schuster vom Erfolgs-Podcast „Unlearning“

Expertenprofil: Gunnar Schuster, Online-Unternehmer und Podcast-Experte

Gunnar Schuster ist Online Unternehmer und Podcast-Experte und podcastet seit Ende Dezember 2015 zum Thema „Erfolg“. Er belegte mit seinem Podcast bereits Platz 1 in der Kategorie Wirtschaft sowie Top Plätze zu den Themen Geld und Unternehmertum. In diesem Experten-Interview verrät er uns, wie sich dieser Trend aus den USA jetzt im deutschsprachigen Raum verbreitet und warum Podcasts auch für Unternehmen immer wichtiger werden.

Podcasts sind in aller Munde. Wie können Unternehmen das neue Format nutzen?

Podcasten ist ein Medium, das in den USA schon sehr intensiv von Unternehmen und selbst ehemaligen CEOs, wie Jack Welch, genutzt wird. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmer im deutschsprachigem Raum auf dieses Medium aufmerksam werden und es in ihr Portfolio aufnehmen. Denn wenn man weiß wie es geht, ist es einfach zu produzieren, zu verbreiten und viel wichtiger noch einfach zu konsumieren. Daher ist es auch logisch, dass große europäische Verlagshäuser diese Entwicklung des Podcast-Marktes sehr genau beobachten.

Ein weiterer Vorteil für Unternehmen ist es, dass Apple eine native App auf ihren neueren Geräten vorinstalliert hat. Das heißt, dass Hörer, Interessenten und potentielle Kunden direkten Zugang zu den Inhalten haben, ohne den Umweg über beispielsweise Werbung in den Printmedien gehen zu müssen. Dazu kommt, dass die Podcast-Inhalte nicht als Werbung wahrgenommen werden, wenn man sie richtig aufbaut, und somit eine starke Kundenbeziehung erreicht werden kann. 

Auch ist es vielen Unternehmern noch nicht bewusst, dass die Zielgruppenansprache mit einem Podcast besser funktioniert als über Radio und dadurch auch die Experten-Positionierung des Unternehmens geschärft wird. Weiterlesen

Ein Formular für Journalisten mit vielen Vorteilen

In eigener Sache

Zugegeben: Unserem Anfrageformular sieht man nicht an, wie viel Spaß eine Recherche über ResponseSource macht. Was passiert, wenn man eine Anfrage einstellt, und wie viele Gesichter und Geschichten dahinter stecken. 

Doch es sind einige, und deswegen machen wir das auch so gerne. Fühlt euch eingeladen: Wir erzählen ein wenig über ResponseSource und wo genau die Vorteile für Journalisten liegen.

Ungezwungener Austausch mit geschützter E-Mail-Adresse

Unser Ziel ist es, Journalisten unkompliziert mit passenden Ansprechpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Deswegen ist für eine Recherche-Anfrage keine Registrierung notwendig, und Kosten fallen auch keine an.

Vielmehr steht die gesuchte Information im Vordergrund. Zentrales Tool hierfür ist unser Anfrageformular unter responsesource.de/send, das bewusst simpel gehalten ist: Einfach das Anliegen formulieren, etwas zum Medium schreiben, Kategorien auswählen, und ab geht’s: Die Recherche-Anfrage wird an passende Kommunikationsverantwortliche weiter geleitet.

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Im Vordergrund steht der ungezwungene Austausch zwischen Journalisten und Kommunikationsverantwortlichen aus Unternehmen und Organisationen

Haben Antwortgeber die gesuchten Informationen verfügbar oder möchten sich als Interviewpartner bereitstellen, kontaktieren sie die Journalisten. Und zwar über eine verschlüsselte E-Mail-Adresse, die mit Ende der Anfrage abläuft. So werden Journalisten anschließend nicht mit beliebigen Pressemitteilungen kontaktiert. Weiterlesen

„Podcasts erlauben mir lebendige Gespräche mit Akteuren aus der Energiewende“

 

Podcast-Blogger Andreas Kühl von energynet

Podcast-Blogger Andreas Kühl von energynet

Journalistenprofil: Andreas Kühl, Initiator und Podcast-Blogger von energy.net

Andreas Kühl berichtet auf seinem Blog energynet.de über Neuigkeiten und Initiativen aus den Bereichen energiesparendes Bauen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Etwa alle 14 Tage führt er mit Energiebloggern und engagierten Personen Interviews für den energynet Podcast. 51 Folgen kamen seit 2012 schon zusammen. Jetzt haben wir ihm mal ein paar Fragen gestellt.

In Amerika spätestens seit Serial ein Riesen-Erfolg, in Deutschland in den Kinderschuhen: Podcasts. Warum haben Sie sich mit energynet.de für dieses Format entschieden?

Ein Podcast bringt mehr Persönlichkeit und mehr Leben mit als ein reiner Textbeitrag. Die Zuhörer erfahren mehr über den Podcaster/Blogger. Sie hören die Stimmen und Tonlagen der Sprecher, das Gespräch ist auch viel lebendiger. Hinzu kommt, dass man leichter nachfragen kann als in einem schriftlichen Interivew.

Ich wollte von Anfang an auf Interviews setzen mit Gästen, die sonst nicht bekannt sind (eine Ausnahme war Prof. Claudia Kemfert vom DIW) und mit ihnen über ihre Arbeit und Sicht auf die Energiewende sprechen. Das ist eine ganz andere Art, diese Menschen kennen zu lernen als in üblichen Textbeiträgen.

Was die Besonderheit von Podcasts ist: Man kann sie, im Gegensatz zu Videos, überall hin mitnehmen oder nebenbei anhören. Weiterlesen