Stichwörter: Barcamp

Eine Journalisten-Konferenz voller Kniffe

Rund 100 Journalisten waren im Raum, und die Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) Köln voll – und das an einem Samstag: Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) Nordrhein-Westfalen lud am 2. Juli zum ersten Barcamp für Journalisten ein, eine Art offene Konferenz, zum Thema „Digitalisierung der Medienbranche“.

Zu Beginn legen die Teilnehmer die Inhalte und den Zeitplan spontan fest. Dabei gilt: Jeder kann sich einbringen, und zwischen verschiedenen Sessions zu springen, wird nicht als unhöflich interpretiert. Vielmehr geht es um einen spontanen Austausch über Themen, die den Teilnehmern unter den Finger brennen.

Spontanität siegt
Es war mein erstes Barcamp, und es überraschte mich, wie unproblematisch und spannend diese lose Form der Konferenz ablief. Zu Beginn kamen wir alle in dem größten Raum der HMKW zusammen und stellten uns kurz mit drei Hashtags vor. Meine waren #ResponseSource, #Recherche und #Dialog.

Im Anschluss konnte jeder ihre oder seine Idee kurz auf der Bühne vorstellen. Bei Interesse wurde je eine 45-minütige Session zum Thema in einen der vier Räume verordnet, die nach den Sponsoren des Events benannt waren.

In kürzester Zeit schlugen mehrere Teilnehmer eine ganze Bandbreite an Beiträgen vor – von Snapchat Storytelling über sichere Clouds bis hin zu viel versprechenden Titeln wie „Googlen wie die NSA“ war vermutlich alles dabei, was das Journalisten-Herz begehrt.

Nach einer Viertelstunde standen die Themen für das Journalisten-Barcamp fest

Nach einer Viertelstunde standen die Themen für das Journalisten-Barcamp fest

 

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