Stichwörter: Gesundheit

„Eine nachhaltige Gesundheitsstrategie umfasst den ganzen Lebensstil.“

Dr Wolfgang Feil

Dr. Wolfgang Feil

Expertenprofil: Dr. Wolfgang Feil, Forschungsgruppe Dr Feil 

Die Forschungsgruppe Dr. Feil besteht aus unabhängigen Spezialisten, Biologen, Fachärzten, Sportwissenschaftlern und Autoren. Sie sucht und bewertet seit 1994 Forschungsergebnisse zum Thema Gesundheit und Ernährung und führt auch eigene Studien und Anwendungsbeobachtungen durch. Sie verfolgt dabei das Ziel, der Allgemeinheit Wege zu einer höheren Lebensqualität mit besserer Gesundheit zu ermöglichen. Seit 25 Jahren berät die Gruppe ebenfalls erfolgreich Bundesligavereine, Nationalmannschaften und viele weitere Spitzensportler in Sachen Ernährungs-und Nährstoffsteuerung. Bei den letzten Olympischen Spielen in Rio waren 14 Dr. Feil Athleten am Start. Wir haben mit Dr. Wolfgang Feil, dem Leiter der gleichnamigen Forschungsgruppe gesprochen.

 

Sie sind eine sehr vielfältige Gruppe von Ärzten, Therapeuten, Medizinern, Biologen und Heilpraktikern. Wie kam es zur Forschungsgruppe Dr. Feil und was war Ihr Anreiz?

Der Ausgangspunkt war das erste von 4 gemeinsamen Büchern mit Professor Dr. Wessinghage vor über 20 Jahren.  Damals haben wir erkannt, dass der wissenschaftliche Austausch verschiedener Fachbereiche ein tiefes vernetztes Wissen schafft. Bis heute folgten 6 weitere Bücher.

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„Die Vorort-Recherche kann durch kein Telefonat ersetzt werden.“

Thomas Grether

Thomas Grether (Foto: Carola Müller von der Grün)

Journalistenprofil: Thomas Grether, Redaktionsbüro Grether

Thomas Grether war jahrelang Redakteur bei der „Frankfurter Rundschau“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zudem arbeitete er als Redakteur für Wirtschaft und Gesundheitspolitik bei einer Tageszeitung für Ärzte. Sein Handwerk lernte er durch ein Volontariat bei der „Frankfurter Rundschau“. Dem folgte das Studium Journalistik und Volkswirtschaftlehre an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Seit 2005 führt er sein eigenes Redaktionsbüro Grether.

Sie schreiben seit Jahrzehnten über die Tourismus- und Gesundheitswirtschaft. Wie stellen Sie sich fachlich auf, und was ist der kleinste gemeinsame Nenner?

Der kleinste gemeinsame Nenner ist eigentlich ganz einfach gute Recherche und immer mehrere Seiten eines Aspektes zu beleuchten. Das lernt eigentlich jeder guter Journalist in seiner Journalistenausbildung und ich erinnere mich da auch immer wieder an die gute Ausbildung, die ich durch mein Volontariat bei der Frankfurter Rundschau genossen hatte.

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„Die Technik des 21. Jahrhunderts hält viele Chancen für Schwerstbetroffene bereit.“

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Rebecca Jung

Expertenprofil: Rebecca Jung, Pressesprecherin für die Dr. Becker Klinikgruppe

Die Dr. Becker Klinikgruppe umfasst neun Kliniken, in denen vor allem orthopädische, neurologische, psychosomatische sowie kardiologische Rehabilitation und Heilbehandlung angeboten wird. Mittlerweile ist die Gruppe einer der größten Anbieter von stationärer psychosomatischer Rehabilitation in Deutschland. Mit etwa 1.950 Mitarbeitern betreut das Unternehmen jedes Jahr rund 22.500 Patienten und erwirtschaftet einen Umsatz in Höhe von ca. 85 Mio. Euro.

Rebecca Jung ist seit fünf Jahren Pressesprecherin für die Dr. Becker Klinikgruppe und Antwortgeberin bei ResponseSource. Wir wollten etwas mehr über ihr Unternehmen erfahren.

 

Die Dr. Becker Klinikgruppe verfügt über Kompetenzen in der Rehabilitationstherapie in den Bereichen Psychosomatik, Orthopädie und (Akut-)Neurologie. Was sind die größten Herausforderungen in der Reha-Behandlung und was ist dabei Ihr Ansatz?

Patienten kommen immer früher aus den Akuthäusern zu uns. Wir versorgen mehr schwerstbetroffene Patienten als früher und müssen uns darauf  entsprechend personell und technisch einstellen. Eine weitere Herausforderung ist der Fachkräftemangel.

Eine weitere Herausforderung ist, dass Patienten heutzutage, dank Google, sehr viel über ihre Krankheit wissen und mitreden wollen. Man muss ihnen also anders – nämlich auf Augenhöhe – begegnen.

Unser Ansatz dabei (wie auch in unserer Unternehmensvision festgeschrieben): Wir gestalten die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts. Die Reha des 21. Jahrhunderts entwickelt sich fortlaufend. Sie ist ein Kontinuum, in dem wir uns ständig hinterfragen.

Es gibt seit März letzten Jahres Mitarbeiter-Workshops, die sogenannten Zukunftsdialoge. Hier diskutieren wir mit den Mitarbeitern, was sie in ihrem Arbeitsalltag erleben, wo sie die Reha verbessern und verändern müssen bzw. wollen.

Wir beobachten konsequent technische Neuerungen, diskutieren diese mit unseren Therapeuten und setzen auf die Digitalisierung, wo immer es uns sinnvoll erscheint. Die Technik des 21. Jahrhunderts hält viele Chancen für Schwerstbetroffene bereit.

Wir schulen unsere Mitarbeiter im Umgang mit den Patienten, Rehabilitation ist die „sprechende Medizin“. Wir diskutieren mit ihnen veränderte Patientenbedürfnisse. Wir schulen auch unsere Chefärzte und pflegen im Unternehmen einen „Dialog auf Augenhöhe“.

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