Stichwörter: Journalisten

Richtig gut auf Anfragen antworten – 12 Tipps für Antwortgeber

Es liegt Ihnen also eine passende Anfrage vor, bei der Sie dem anfragenden Journalisten weiterhelfen können und Sie möchten beim Antworten nichts falsch machen? Oder Sie sind neu bei ResponseSource und möchten zum ersten Mal auf eine Anfrage reagieren? Dann sind Sie hier richtig: Hier haben wir einige Tipps, aus früheren Blogbeiträgen, eines unserer Whitepapers zum Thema, langjähriger Erfahrung mit ResponseSource in Großbritannien, unserem letzten Webinar mit Journalistin Marike Frick, sowie Feedback von unseren Nutzern, zusammengefasst.

Bevor Sie sich an das Antworten auf eine relevante Anfrage macht, sollten Sie eine Sache unbedingt bedenken:

Journalisten haben sehr wenig Zeit!

Stellenkürzungen, finanzieller Druck, die Diversifizierung der Kommunikationswege über die Journalisten erreichbar sein müssen, dies alles trägt dazu bei, dass Journalisten unter Hochdruck arbeiten müssen. Journalisten möchten deshalb keine langen E-Mails lesen oder in ein Telefongespräch verwickelt werden (außer es geht um relevante Informationen für eines ihrer Themen wo die Deadline am gleichen Tag ist). Dies sollten Sie jederzeit im Hinterkopf behalten, damit Sie Journalisten eine echte Hilfe sein können anstatt als Störfaktor wahrgenommen zu werden. Denn wenn Sie gleich zu Beginn einen guten Eindruck hinterlassen, ist der Weg für eine positive Zusammenarbeit gelegt.

 

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„Die Vielfalt in meiner Arbeit ist das Salz in der Suppe.“

Sabine Hense-Ferch, Nutzerin bei ResponseSource

Sabine Hense-Ferch (Foto: Peter Sudermann)

Journalistenprofil: Sabine Hense-Ferch, Redaktionsbüro

Sabine Hense-Ferch arbeitet als freie Journalistin, PR- und Werbetexterin und schreibt Hintergrundberichte für Magazine, überregionale Tageszeitungen sowie professionelle Texte für Unternehmen und Agenturen. Sie ist spezialisiert auf SEO-Texte, Unternehmensbroschüren, Corporate Publishing und Berichterstattung im Wirtschaftsbereich. Ihre Ausbildung hat sie beim Westfalen-Blatt absolviert, war anschließend Magazin-Redakteurin bei Für Sie und betreibt seit 1995 ihr eigenes Redaktionsbüro.

Sie schreiben Texte für Magazine, Unternehmensbroschüren und Websites sowie Verlage – wie schaffen Sie es, so viele verschiedene Hüte zu tragen? Gibt es einen Bereich, der Ihnen am meisten zusagt?

Die Vielfalt in meiner Arbeit ist überhaupt kein Problem, sondern das Salz in der Suppe. Wenn ich mich über eine längere Zeit mit denselben Themen und Darstellungsformen beschäftige, dann langweile ich mich schnell. So aber besteht der Reiz meiner Arbeit in ihrer Vielfalt. Was meine Arbeit spannend macht, sind interessante Menschen, bisher unbekannte Themen oder auch neue Facetten eines Themas, mit dem ich bereits vertraut bin. Was mir an meiner Arbeit derzeit am besten gefällt, ist die Beschäftigung mit Unternehmen: Das suchmaschinenoptimierte Texten von Webseiten, das Texten von Broschüren oder Kundenmagazinen. Hier kann man nicht nur inhaltlich eine Menge darüber zum Ausdruck bringen, was ein Unternehmen ausmacht, seine Kultur, seine Geschichte, die Marke, sondern auch mit der Art der Sprache, des Satzbaus und der Wahl der Worte viel transportieren.

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Eine Journalisten-Konferenz voller Kniffe

Rund 100 Journalisten waren im Raum, und die Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) Köln voll – und das an einem Samstag: Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) Nordrhein-Westfalen lud am 2. Juli zum ersten Barcamp für Journalisten ein, eine Art offene Konferenz, zum Thema „Digitalisierung der Medienbranche“.

Zu Beginn legen die Teilnehmer die Inhalte und den Zeitplan spontan fest. Dabei gilt: Jeder kann sich einbringen, und zwischen verschiedenen Sessions zu springen, wird nicht als unhöflich interpretiert. Vielmehr geht es um einen spontanen Austausch über Themen, die den Teilnehmern unter den Finger brennen.

Spontanität siegt
Es war mein erstes Barcamp, und es überraschte mich, wie unproblematisch und spannend diese lose Form der Konferenz ablief. Zu Beginn kamen wir alle in dem größten Raum der HMKW zusammen und stellten uns kurz mit drei Hashtags vor. Meine waren #ResponseSource, #Recherche und #Dialog.

Im Anschluss konnte jeder ihre oder seine Idee kurz auf der Bühne vorstellen. Bei Interesse wurde je eine 45-minütige Session zum Thema in einen der vier Räume verordnet, die nach den Sponsoren des Events benannt waren.

In kürzester Zeit schlugen mehrere Teilnehmer eine ganze Bandbreite an Beiträgen vor – von Snapchat Storytelling über sichere Clouds bis hin zu viel versprechenden Titeln wie „Googlen wie die NSA“ war vermutlich alles dabei, was das Journalisten-Herz begehrt.

Nach einer Viertelstunde standen die Themen für das Journalisten-Barcamp fest

Nach einer Viertelstunde standen die Themen für das Journalisten-Barcamp fest

 

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Wir stellen vor: Die neue Vermittlungs-Plattform SCRIBERSHUB – the write choice!


ScribersHub

Das Internet ist voller Möglichkeiten, und doch ist es eine Kunst, als Journalist genau die Aufträge an Land zu ziehen, für die das Herz brennt. Mit der Matchmaker-Plattform SCRIBERSHUB (www.scribershub.com) der Ex-„Für Sie“-Chefredakteurin Sabine Fäth können sich Journalisten und Texter jetzt zielgenau von Auftraggebern finden lassen.

„Kluge Inhalte brauchen kluge Köpfe“ lautet der Slogan, und markiert den hohen Anspruch des Portals: Mindestens zwei Arbeitsproben und Referenzen sollen die registrierten Schreiber mit ihrem Profil zur Verfügung zu stellen, das individuell gesichtet und freigeschaltet wird.

Eine Mühe, die sich lohnen soll: Weiterlesen

„Konstruktiver Journalismus stellt sich den Problemen mit offenen Augen und wachem Verstand“

Perspective Daily Dr. Maren Urner

Dr. Maren Urner von Perspective Daily

Journalistenprofil: Dr. Maren Urner und Felix Austen von Perspective Daily – Für einen Journalismus, der fragt, wie es weiter geht.

Dr. Maren Urner ist promovierte Neurowissenschaftlerin und hat Perspective Daily gemeinsam mit Han Langeslag, Bernhard Eickenberg und Felix Austen ins Leben gerufen. Bis zum 28. März 2016 läuft die Crowdfunding-Kampagne, mit der PerspectiveDaily um Mitglieder für 42 Euro im Jahr wirbt. Dann will das neue Medium spätestens Anfang Mai durchstarten – für einen Journalismus, der fragt: Wie kann es weitergehen?

PD_LogoPerspective Daily will eine neue Form des journalistischen Arbeitens etablieren. Was genau versteht ihr unter „konstruktivem Journalismus“? Aus welcher Motivation heraus handelt ihr?

Felix Austen: Konstruktiver Journalismus stellt – vergleichbar mit der konstruktiven Kritik – nicht nur heraus, was schlecht läuft, sondern auch, was gut läuft. Wir wollen Lösungen diskutieren und aufzeigen, damit die Leser merken: Veränderung ist möglich! Es tut sich was! Ich kann etwas bewirken!

Dass das funktioniert, haben Theorie und Praxis gezeigt: Viele Studien belegen, dass konstruktive Berichterstattung zu weniger Ermüdung und Depression als negative Sensations-Berichterstattung führt. Stattdessen fühlen sich Leser ermächtigt und ermutigt. Das Weltbild der meisten Medien-Konsumenten ist derzeit nachweislich ins Negative verschoben, wie wir auch bei unseren Auftritten mit einem einfachen Test immer wieder feststellen konnten.

Maren Urner: Unsere Motivation ist es, Wandel anzustoßen. Weiterlesen

„Mit kritischem Blick Wichtiges von Unwichtigem trennen“

Redakteur Mario Walser von Beschaffungsmanagement

Redaktionsleiter Mario Walser von Beschaffungsmanagement

Journalistenprofil: Mario Walser, Redaktionsleiter Beschaffungsmanagement

Mario Walser, Jahrgang 1972 ist Redaktionsleiter der Schweizer Fachzeitschrift „Beschaffungsmanagement“. Die Publikation berichtet zehnmal jährlich in Deutsch und zum Teil auch in Französisch über relevante Themen aus den Bereichen Beschaffung, Materialwirtschaft und Supply Management.

Im Interview mit ResponseSource erzählt er von seinem „Netzwerk 1.0“, die Suche nach Gastautoren und welche Rolle die Einhaltung von Gesetzen und Normen im Beschaffungsmanagement spielt.

1. Können Sie Leser, die nicht vom Fach sind, kurz abholen: Worum geht es im Beschaffungsmanagement, welche Geschichten verbergen sich hinter dem Begriff?

Das „Beschaffungsmanagement“ ist eine Fachzeitschrift. Sie wird von procure.ch, dem Schweizer Fachverband für Einkauf und Supply Management, herausgegeben und richtet sich an Einkaufsverantwortliche in Industrie-, Handels und Dienstleistungsfirmen.

Unser Fachverband bietet Aus- und Weiterbildungen, Serviceleistungen (u.a. den Purchasing-Managers’-Index, PMI) sowie diverse Netzwerk-Plattformen für Einkäufer aller Stufen an. Weiterlesen

Cheshire Cheese Party 2015: Journalisten-Weihnachtsfeier mit Tradition

VeOlde Cheshire Cheese Rebuilt 1661

Ve Olde Cheshire Cheese Rebuilt 1661

Angeregte Gespräche, ein freies Buffet in einem der ältesten Pubs Londons, und eine Vielzahl renommierter Kollegen: Die Cheshire Cheese Weihnachtsparty von ResponseSource Ltd. ist für viele britische Journalisten eine der wichtigsten Veranstaltungen im ganzen Jahr!

Rund 180 Journalisten kamen am Mittwochnachmittag in den „Ye Olde Cheshire Cheese Pub“. 1667 wiederaufgebaut nach dem Großen Brand in London im Jahr, soll sogar Schriftsteller Charles Dickens bereits in den gemütlichen Kellergemäuern gespeist haben.

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Lieblinks – Unsere Linktipps vom November

Wir hätten uns alle sicherlich einen positiveren Monat gewünscht, aber auch in schlechten Zeiten gibt es Lesenwertes aus dem Netz zu den Themen #Journalismus, #Medien und #Recherche. Wie jeden Monat stellen wir euch unsere „Lieblinks“ vor, um interessanten Online-Content auch abseits des Mainstreams mit euch zu teilen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Wenn ihr Content für unseren nächsten Newsletter empfehlen möchtet, dann sind wir immer ganz Ohr (via Twitter, dach@responsesource.de oder einfach über die Kommentare).

  • Karsten Lohmeyer (@LousyPennies) stellt fest, dass es bei Redakteuren sowie freischaffenden Journalisten oft noch an dem nötigen digitalen Handwerk fehlt, um sich optimal im Internet darzustellen. Der Artikel hatte uns schlussendlich dazu inspiriert, unseren Dezember-Newsletter dem Thema SEO zu widmen.
  • Katharina Kunzmann von Medianauten hat den Lifestyle- und Modeblogger Riccardi Simonetti (@RicciSimonetti) interviewt und hat ihm einige sehr interessante Tipps entlockt über das Bloggen, den Aufbau einer eigenen Marke sowie die Kommunikation mit Lesern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen.

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Wie Nachwuchsjournalisten ins Berufsleben einsteigen

„Journalisten werden für eine Zukunft in der Vergangenheit ausgebildet.“ So lautet der Kommentar eines Teilnehmers der Studie „Quo vadis Journalistenausbildung?“ vom DJV und der TU Ilmenau. Demnach haben 31,7% der angehenden Journalisten das Gefühl, sie würden zu wenig über das Recherchieren lernen, 58,0% finden, es wird zu wenig auf soziale Medien eingegangen und 66,2% wünschen sich einen besseren Überblick über neue digitale Tools. Der Einstieg ins Berufsleben erweist sich für junge Nachwuchsjournalisten zunehmend als Herausforderung. Viele Studenten und Volontäre fühlen sich unzureichend vorbereitet und wünschen sich genauere Einführungen in gewisse journalistische Arbeitstechniken: Wie führe ich ein Interview? Wie recherchiere ich? Welche digitalen Tool gibts es, die meine Arbeit erleichtern können?

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LiebLinks – Unsere Linktipps vom August

Lesetipps fürs Wochenende: Am letzten Freitag des Monats findet ihr bei uns im Blog immer unsere LiebLinks – unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen Journalismus, Medien und Recherche. 

Viel Spaß beim Lesen!

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ResponseSource - Fünf Tipps

Fünf Tipps für erfolgreiche Recherche-Anfragen

ResponseSource vermittelt hunderte von Recherche-Anfragen pro Woche an PR- und Kommunikationsverantwortliche aus Agenturen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Wir haben ein paar Tipps von Journalisten und PR-Verantwortlichen gesammelt, um etwas genauer zu beleuchten, was eine erfolgreiche Anfrage ausmacht. Doch was ist eine erfolgreiche Anfrage eigentlich? Kurz:

  • Recherchierende Journalisten erhalten schnelle, relevante und vollständige Informationen
  • PR-Verantwortliche erzielen Medienpräsenz für ihr Unternehmen
  1. Fasse deine Recherchefrage in einer Schnell-Übersicht zusammen.

Sollte deine Anfrage sehr detailliert sein, füge zu Beginn eine kurze Zusammenfassung ein, wie z.B. eine Liste der Art von Ansprechpartnern, Produkten oder Organisationen, zu denen du Informationen erhalten möchtest. Viele Kommunikationsverantwortliche überfliegen ihre E-Mails zunächst und lesen lediglich die Betreffzeile oder die ersten paar Zeilen. Deine Anfrage benötigt vielleicht viele Hintergrundinformationen, aber mit einer kurzen Synopsis kannst du deinen Antwortgebern zu einem schnellen Einstieg verhelfen und damit gezieltere Rückmeldungen erhalten. Weiterlesen

Daryl Willcox begrüßt die Besucher

Voller Erfolg: ResponseSource lädt zum britischen Breakfast in München

Vor den Medientagen in München haben wir Journalisten und ResponseSource-Abonnenten zu einem britischen Frühstück stilecht ins Victorian House eingeladen. Neben fantastischen Frühstücksplatten, Beans on Toast, pochierten Eiern und englischen Sausages, stand vor allem der Austausch zwischen den Besuchern und dem ResponseSource-Team im Mittelpunkt – neben Maria Irchenhauser war auch ResponseSource-Gründer Daryl Willcox angereist, um sich den Fragen der Besucher zu stellen. Weiterlesen

Mit Hoodie und Jutebeutel INTO THE WILD – Zu Besuch auf der re:publica 14

Die re:publica 14 fand in diesem Jahr vom 6. bis 8. Mai zum 8. Mal statt und bot Bloggern, Journalisten und Medienschaffenden eine Vielzahl an Präsentationen, Diskussionen und Aktionen. Aus der einstmals kleinen Veranstaltung für Wenige ist mittlerweile ein internationales Großevent für Tausende geworden. Weiterlesen

Recherche im Netz – Daten finden und Informationen verifizieren

Jeder Journalist hat seine eigenen Tricks zur Recherche. Internet-Dienste ersetzen die klassische Recherche nicht, können die Informationsbeschaffung aber ungemein beschleunigen. Die ersten Anlaufstellen sind dabei meist Suchmaschinen wie Google oder Bing. Das Problem: Dank zahlreicher Suchmaschinenoptimierungen der Webseitenbetreiber muss man Suchbegriffe anpassen und optimieren, um überhaupt relevante Informationen zu finden.

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