Stichwörter: Recherche

Das neue Jahr steht vor der Tür…

shutterstock_353600240… und wir Journalisten sind gespannt – auf die vielen Geschichten, die uns 2016 erwarten.

Auf die Gedanken anderer, die wir zu Papier bringen. Und auf die noch unbekannten Gesichter dahinter.

Bis dahin ist aber noch genug Zeit, Prioritäten zu setzen – mit unseren sechs Vorsätzen für das neue Jahr!

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Studie „Recherchieren 2015“: Dialoge gehen neue Wege

Online-Recherchetools und persönliche Kontakte schließen sich keinesfalls aus - im Gegenteil.

Online-Recherchetools und persönliche Kontakte schließen sich keinesfalls aus – im Gegenteil.

Wie recherchieren Journalisten in Zeiten unbegrenzter Möglichkeiten durch das Internet? – Nach wie vor überraschend klassisch.

Die frisch veröffentlichte Studie Recherchieren 2015 der Universität der Bundeswehr München (UniBw) zeigt jedoch auch: Soziale Medien und onlinebasierte Recherche-Tools gewinnen an Bedeutung – und überzeugen viele von denen, die Neues wagen.  Weiterlesen

Lieblinks – Unsere Linktipps vom November

Wir hätten uns alle sicherlich einen positiveren Monat gewünscht, aber auch in schlechten Zeiten gibt es Lesenwertes aus dem Netz zu den Themen #Journalismus, #Medien und #Recherche. Wie jeden Monat stellen wir euch unsere „Lieblinks“ vor, um interessanten Online-Content auch abseits des Mainstreams mit euch zu teilen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Wenn ihr Content für unseren nächsten Newsletter empfehlen möchtet, dann sind wir immer ganz Ohr (via Twitter, dach@responsesource.de oder einfach über die Kommentare).

  • Karsten Lohmeyer (@LousyPennies) stellt fest, dass es bei Redakteuren sowie freischaffenden Journalisten oft noch an dem nötigen digitalen Handwerk fehlt, um sich optimal im Internet darzustellen. Der Artikel hatte uns schlussendlich dazu inspiriert, unseren Dezember-Newsletter dem Thema SEO zu widmen.
  • Katharina Kunzmann von Medianauten hat den Lifestyle- und Modeblogger Riccardi Simonetti (@RicciSimonetti) interviewt und hat ihm einige sehr interessante Tipps entlockt über das Bloggen, den Aufbau einer eigenen Marke sowie die Kommunikation mit Lesern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen.

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Interview mit ResponseSource-Gründer Daryl im PR-Journal

Daryl Willcox

Daryl Willcox

Daryl Willcox, Gründer und CEO von ResponseSource, sprach mit dem PR-Journal über die Entstehung von ResponseSource, seine Erfahrungen als Journalist und den Übergang zum Unternehmertum.

Daryl gibt auch Einblicke in die britische PR- und Medien-Szene und erklärt, was Zweck und Ziel von ResponseSource ist.

„Ich wollte einerseits Journalisten die Möglichkeit geben, PR-Verantwortlichen genau mitteilen zu können, was sie benötigen und wann, und andererseits wollte ich PR-Verantwortlichen wertvolle Erkenntnisse darüber ermöglichen, was Medien wirklich brauchen.“

Das komplette Interview ist hier zu lesen: pr-journal.de.

Lieblinks – Unsere Linktipps vom Oktober

Auch diesen Monat haben wir das Netz durchforscht, um euch unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen #Journalismus, #Medien und #Recherche zu präsentieren. Unsere Lieblinks veröffentlichen wir immer am letzten Freitag des Monats.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Wenn ihr selbst Link-Empfehlungen habt, sind wir immer ganz Ohr (via Twitter, dach@responsesource.de oder einfach über die Kommentare).

 

  • Holger Schmidt (@HolgerSchmidt), Sprecher beim Focus Magazin, gibt eine ausführliche Präsentation über das Ausmaß des Medienwandels, wirtschaftliche Grundlagen, wichtige Plattformen und Tools für den Online-Journalismus. Ein definitives Muss für Medienmacher jeder Art.

  • Zapp das Medienmagazin (@ZappMM) hat sich mit dem Thema Nachwuchsjournalisten beschäftigt. Der Einstieg in den Beruf ist nicht einfacher geworden, doch wer sich auf Themen spezialisiert, hat bessere Chancen, sagen die Experten.

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„Mich zieht es zu Geschichten mit großen Einfluss auf das Leben von Menschen“

Donna Ferguson schreibt als freischaffende Finanzjournalistin u.a. für The Guardian und The Sunday Times.

Donna Ferguson schreibt als freischaffende Finanzjournalistin u.a. für The Guardian und The Sunday Times.

Journalistenprofil: Donna Ferguson, Freie Journalistin für The Guardian, Sunday Times und weitere

Die mehrfach ausgezeichnete britische Journalistin Donna Ferguson hat sich nach einem Studium der Anglistik auf Finanzthemen spezialisiert. Als freie Journalistin schreibt sie unter anderem für The Guardian und The Sunday Times über die Cyber-Sicherheit von Banken, gibt Verbrauchern Ratschläge für die private Finanzplanung und interviewt Promis zu ihren persönlichen Geldsorgen. Im Interview teilt sie Tipps für die Recherche und den Aufbau von Netzwerken als Wege zum journalistischen Erfolg.

Frau Ferguson, Sie haben in den letzten zwei Jahren fünf britische Journalistenpreise gewonnen und wurden gleich drei Mal als Financial Freelance Journalist of the Year ausgezeichnet. Welche Tipps haben Sie für angehende Journalisten?

Ich denke, die Hauptsache ist es sich Zeit zu nehmen, viel zu recherchieren – Weiterlesen

LiebLinks – Unsere Linktipps vom September

Lesetipps fürs Wochenende: Am letzten Freitag des Monats gibt‘s bei uns im Blog wieder unsere LiebLinks – unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen Journalismus, Medien und Recherche. 

Viel Spaß beim Lesen und schönes Wochenende!

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Wie Nachwuchsjournalisten ins Berufsleben einsteigen

„Journalisten werden für eine Zukunft in der Vergangenheit ausgebildet.“ So lautet der Kommentar eines Teilnehmers der Studie „Quo vadis Journalistenausbildung?“ vom DJV und der TU Ilmenau. Demnach haben 31,7% der angehenden Journalisten das Gefühl, sie würden zu wenig über das Recherchieren lernen, 58,0% finden, es wird zu wenig auf soziale Medien eingegangen und 66,2% wünschen sich einen besseren Überblick über neue digitale Tools. Der Einstieg ins Berufsleben erweist sich für junge Nachwuchsjournalisten zunehmend als Herausforderung. Viele Studenten und Volontäre fühlen sich unzureichend vorbereitet und wünschen sich genauere Einführungen in gewisse journalistische Arbeitstechniken: Wie führe ich ein Interview? Wie recherchiere ich? Welche digitalen Tool gibts es, die meine Arbeit erleichtern können?

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LiebLinks – Unsere Linktipps vom August

Lesetipps fürs Wochenende: Am letzten Freitag des Monats findet ihr bei uns im Blog immer unsere LiebLinks – unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen Journalismus, Medien und Recherche. 

Viel Spaß beim Lesen!

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Im Interview: Judith Schuldreich über ihre Arbeit beim pressesprecher und die Dynamik zwischen PR-Unternehmen und Medien

Judith Schuldreich ist seit Januar 2014 Online-Chefin vom Dienst beim pressesprecher. Im Juli hat sie ihr Fernstudium als Kommunikationsmanagerin bei der Deutschen Presseakademie (depak)  abgeschlossen. In unserem Interview spricht Sie über ihre Zukunftspläne, momentane Projekte und ihre Erfahrungen mit ResponseSource als Journalistin.

Judith Schuldreich (Foto: Laurin Schmid)

ResponseSource: Im Juli haben Sie Ihr Zertifikat als Kommunikationsmanagerin von der Deutschen Presseakademie erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Welchen Herausforderungen stellen Sie sich damit als nächstes?

Schuldreich: Tatsächlich muss ich mir darüber noch Gedanken machen, welche Herausforderungen ich damit angehen möchte. Als ich das Fernstudium begann, war mein vorrangiges Ziel, Öffentlichkeitsarbeit auch aus der Perspektive eines PR-Verantwortlichen denken und verstehen zu können. Und – ich gebe zu – um noch fundierter (fiese) Fragen für meine pressesprecher-Texte stellen zu können. Mittlerweile kann ich mir sogar vorstellen, mich beruflich in die PR-Richtung zu entwickeln. Aber bis ich mir darüber sicher bin, stelle ich weiter Fragen und übe das Konzepteschreiben für neue journalistische Formate.

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Im Interview: Harald Czycholl über Recherche und die Arbeit als Autor und freier Journalist

Harald Czycholl arbeitet als Fachjournalist für Politik und Wirtschaft und schreibt unter anderem für DIE WELT, die WELT am Sonntag und für die Stuttgarter Nachrichten. Auch als Autor beschäftigt er sich mit wirtschaftlichen Themen und veröffentlichte die Bücher „Fielmann. Ein Unternehmer mit Weitsicht“ (Wachholtz, 2014) und „100 Jahre Institut für Weltwirtschaft“ (Wachholtz, 2014).  In unserem Interview beschreibt er seine Recherchearbeit und seine Erfahrungen mit der Nutzung von ResponseSource als Journalist.

Harald Czycholl

Harald Czycholl, geboren in Kalifornien USA, ist zertifizierter Fachjournalist für Politik und Wirtschaft.

ResponseSource: In Ihren Artikeln beschäftigen Sie sich mit vielfältigen Themen: Batteriser, Eigenheime, Griechenland-Krise, Versicherungen und mehr. Journalisten müssen innerhalb kürzester Zeit Experten einer Thematik werden. Wie gehen Sie als freier Journalist im Bezug darauf bei Ihrer Recherche vor?

Czycholl: Es ist gar nicht mein Anspruch, Experte einer Thematik zu sein, über die ich schreibe. Aus meiner Sicht ist es die Aufgabe eines Journalisten, komplexe Themen ansprechend, lesenswert und verständlich aufzubereiten. Ein Grundwissen kann man sich anlesen, Expertenwissen muss man im Rahmen der Recherche erfragen. Die Herausforderung ist also aus meiner Sicht nicht, in kürzester Zeit Experte einer Thematik zu werden, sondern in kürzester Zeit Experten zu finden, die einem selbst und natürlich vor allem den späteren Lesern die Thematik erklären können. Weiterlesen

ResponseSource - Fünf Tipps

Fünf Tipps für erfolgreiche Recherche-Anfragen

ResponseSource vermittelt hunderte von Recherche-Anfragen pro Woche an PR- und Kommunikationsverantwortliche aus Agenturen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Wir haben ein paar Tipps von Journalisten und PR-Verantwortlichen gesammelt, um etwas genauer zu beleuchten, was eine erfolgreiche Anfrage ausmacht. Doch was ist eine erfolgreiche Anfrage eigentlich? Kurz:

  • Recherchierende Journalisten erhalten schnelle, relevante und vollständige Informationen
  • PR-Verantwortliche erzielen Medienpräsenz für ihr Unternehmen
  1. Fasse deine Recherchefrage in einer Schnell-Übersicht zusammen.

Sollte deine Anfrage sehr detailliert sein, füge zu Beginn eine kurze Zusammenfassung ein, wie z.B. eine Liste der Art von Ansprechpartnern, Produkten oder Organisationen, zu denen du Informationen erhalten möchtest. Viele Kommunikationsverantwortliche überfliegen ihre E-Mails zunächst und lesen lediglich die Betreffzeile oder die ersten paar Zeilen. Deine Anfrage benötigt vielleicht viele Hintergrundinformationen, aber mit einer kurzen Synopsis kannst du deinen Antwortgebern zu einem schnellen Einstieg verhelfen und damit gezieltere Rückmeldungen erhalten. Weiterlesen

Daryl Willcox begrüßt die Besucher

Voller Erfolg: ResponseSource lädt zum britischen Breakfast in München

Vor den Medientagen in München haben wir Journalisten und ResponseSource-Abonnenten zu einem britischen Frühstück stilecht ins Victorian House eingeladen. Neben fantastischen Frühstücksplatten, Beans on Toast, pochierten Eiern und englischen Sausages, stand vor allem der Austausch zwischen den Besuchern und dem ResponseSource-Team im Mittelpunkt – neben Maria Irchenhauser war auch ResponseSource-Gründer Daryl Willcox angereist, um sich den Fragen der Besucher zu stellen. Weiterlesen

Karten, Audio, Video: Fünf clevere Werkzeuge zur multimedialen Gestaltung eurer Artikel

Online-Journalismus kann so viel mehr als nur einfachen Text und Bilder darstellen. Es gibt immer mehr Anbieter, die großartige Dienste und Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen sich selbst einfache Themen aufbereiten und faszinierend darstellen lassen. Die meisten Dienste haben Vor- und Nachteile, denn sie werden als Cloud-Service angeboten. Damit entfällt zwar das Aufsetzen eines lokalen Servers, allerdings muss man die Hoheit über die eigenen Daten teilweise abgeben. Dieses Szenario ist aber ideal, um die Dienste einfach mal auszuprobieren und anschließend, wenn es bei den Nutzern gut ankommt, eine lokale Lösung zu entwickeln. Weiterlesen

Crowdfunding schafft Freiräume

Spätestens seit Krautreporter die größte journalistische Crowdfunding-Kampagne in Deutschland mit der Hilfe von über 16.000 Unterstützern und mehr als 900.000 Euro zur Finanzierung des Krautreporter-Magazins erfolgreich umgesetzt hat, ist Crowdfunding in aller Munde. Grund genug, um uns mit den Themen Crowdfunding und Journalismus etwas näher auseinanderzusetzen. Dazu haben wir uns mit Eric Schreyer, freier Journalist und Herausgeber von CrowdFundBeat Deutschland, unterhalten. Im Interview spricht er mit uns über Qualitätsjournalismus, die Zukunft von Crowdfunding und gibt Tipps zur erfolgreichen Finanzierung eines eigenen Projekts.

Eric Schreyer

Eric Schreyer

ResponseSource: Herr Schreyer, welche Erfahrungen mit Crowdfunding-Projekten haben Sie persönlich?

Eric Schreyer: Im Januar dieses Jahres hatte ich auf einer US-amerikanischen Plattform ein kleines Projekt zur Entwicklung einer mobilen Anwendung für Menschen gestartet, die in der kryptografischen Währung Zetacoin Transaktionen ausführen wollen. Nach circa 18 Stunden war das Ziel von USD 1.000 erreicht. Durch eine begleitende Kampagne auf Thunderclap.it habe ich meine Botschaft verstärkt: „Enable financial inclusion: A mobile app for the unbanked! In 30 seconds payments from person to person“. Innerhalb von wenigen Tagen waren 102 Unterstützer mit einer sozialen Reichweite von 69.814 Menschen beisammen. Inzwischen ist das Vorhaben umgesetzt. Seit kurzem steht das Zetacoin Wallet auf Google play zum Herunterladen bereit. Im nächsten Schritt suche ich für dieses Non-Profit-Projekt nach strategischen Partnern, um die Anwendung in Afrika zu verbreiten. Der Elektrische Reporter auf ZDFinfo hat das Thema aufgegriffen und über Zetacoin berichtet.
Als Gründungsmitglied des German Crowdfunding Network tausche ich mich ständig mit Menschen aus, die an Crowdfunding interessiert sind und eigene Projekte realisiert haben. Ich halte Vorträge und biete Workshops an.

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Studie „Medienmacher 2014“: So reagieren Medien und das Netz

Für unsere Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ haben wir gemeinsam mit Bitkom Research über 1300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen dazu befragt, wie sie durch den digitalen Alltag navigieren, wie sie Recherchen durchführen, wie sich der Qualitätsanspruch und die Finanzierung durch das Internet geändert haben. Zu den Erkenntnissen zählt unter anderem, dass bereits die Hälfte der Recherche online stattfindet.

Die Studie wurde von zahlreichen Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften aufgegriffen – verständlich, schließlich beschäftigt sie sich mit der Quintessenz des Qualitätsjournalismus – der Recherche bzw. der Fähigkeit der Journalisten zur Recherche. Die Süddeutsche Zeitung fasste die Ergebnisse unter dem Titel „Nur wenige Journalisten nutzen Facebook und Twitter“ zusammen. Vor allem, so liest der PR Report aus der Studie heraus, wollen „Journos wieder mehr erklären statt nur schnell zu sein“. Weiterlesen

Ein Jahr ResponseSource in Deutschland

Heute vor einem Jahr ist ResponseSource im deutschsprachigen Raum an den Start gegangen. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Aufgrund unseres Erfolg in Großbritannien, wo sich ResponseSource seit seiner Gründung 1998 als journalistisches Recherche-Tool etabliert hat und pro Jahr 24.000 Anfragen vermittelt, begleitet uns eine große Portion Optimismus. Zu unseren britischen Nutzern gehören Journalisten und Medienschaffende aus allen Themengebieten und Mediengenres und von renommierten Titeln wie z.B. The Guardian, The Times, The Telegraph, The National Geographic, Cosmopolitan, WIRED. Über 6.000 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft stehen bei ResponseSource Großbritannien Journalisten täglich Rede und Antwort. Weiterlesen

Datenschutz (Quelle: Danny Oosterveer, Flickr, CC BY-ND 2.0)

Datenschutz für Journalisten: Vier Tipps für unverfolgtes Surfen

Wer sich im Internet bewegt, gibt zwangsläufig Daten preis. Allerdings besteht ein krasser Unterschied zwischen unverzichtbarem Datenaustausch (etwa Cookies oder temporärem Zwischenspeicher) und der Sammelwut einzelner Anbieter. Gerade als Journalist ist es daher wichtig, den eigenen digitalen Fußabdruck zu kontrollieren und so klein wie möglich zu halten.

Leider ist das Thema zu komplex, um es in einem einzelnen Blogeintrag abzuarbeiten. Es gibt aber ein paar Verhaltensweisen, mit denen man sich selbst schützen kann: Weiterlesen

Recherche im Netz – Daten finden und Informationen verifizieren

Jeder Journalist hat seine eigenen Tricks zur Recherche. Internet-Dienste ersetzen die klassische Recherche nicht, können die Informationsbeschaffung aber ungemein beschleunigen. Die ersten Anlaufstellen sind dabei meist Suchmaschinen wie Google oder Bing. Das Problem: Dank zahlreicher Suchmaschinenoptimierungen der Webseitenbetreiber muss man Suchbegriffe anpassen und optimieren, um überhaupt relevante Informationen zu finden.

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Crowdfunding – erfolgversprechende Finanzierungsalternative für Qualitätsjournalismus?

Dauerkrise in der Medienbranche. Renommierte Blätter geben auf, Redaktionen werden geschlossen, Festangestellte entlassen, Honorare gedrückt. Für fundierte Recherchen fehlt die Zeit, immer weniger Verlage können Qualitätsjournalismus noch bezahlen. Journalisten, die mit Leidenschaft und Idealismus an ihrem Job hängen, müssen umdenken und neue, kreative Wege gehen. Sie nehmen ihre Zukunft und die ihrer Zunft selbst in die Hand, werden ihr eigener Verleger und machen sich und ihre Arbeit zur Marke. Finanziert wird dieser neue Weg immer häufiger über Crowdfunding: Journalisten stellen eine Idee auf einer entsprechenden Plattform vor und nennen die Summe, die sie für die Umsetzung dieser Idee benötigen. Hält die Gemeinschaft die Idee für umsetzenswert, finanziert sie das Projekt im Voraus mit vielen kleinen und größeren Beträgen. Dafür bekommt jeder Unterstützer eine Gegenleistung, zum Beispiel das fertige Buch oder auch einen Blick hinter die Kulissen während des Entstehungsprozesses. Weiterlesen