Stichwörter: Recherchetool

Ein Formular für Journalisten mit vielen Vorteilen

-In eigener Sache-

Zugegeben: Unserem Anfrageformular sieht man nicht an, wie viel Spaß eine Recherche über ResponseSource macht. Was passiert, wenn man eine Anfrage einstellt, und wie viele Gesichter und Geschichten dahinter stecken. 

Doch es sind einige, und deswegen machen wir das auch so gerne. Fühlt euch eingeladen: Wir erzählen ein wenig über ResponseSource und wo genau die Vorteile für Journalisten liegen.

Ungezwungener Austausch mit geschützter E-Mail-Adresse

Unser Ziel ist es, Journalisten unkompliziert mit passenden Ansprechpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Deswegen ist für eine Recherche-Anfrage keine Registrierung notwendig, und Kosten fallen auch keine an.

Vielmehr steht die gesuchte Information im Vordergrund. Zentrales Tool hierfür ist unser Anfrageformular unter responsesource.de/send, das bewusst simpel gehalten ist: Einfach das Anliegen formulieren, etwas zum Medium schreiben, Kategorien auswählen, und ab geht’s: Die Recherche-Anfrage wird an passende Kommunikationsverantwortliche weiter geleitet.

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Im Vordergrund steht der ungezwungene Austausch zwischen Journalisten und Kommunikationsverantwortlichen aus Unternehmen und Organisationen

Haben Antwortgeber die gesuchten Informationen verfügbar oder möchten sich als Interviewpartner bereitstellen, kontaktieren sie die Journalisten. Und zwar über eine verschlüsselte E-Mail-Adresse, die mit Ende der Anfrage abläuft. So werden Journalisten anschließend nicht mit beliebigen Pressemitteilungen kontaktiert. Weiterlesen

„Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz auseinandersetzen, ist nicht nur ein Generationenproblem“

Stephan Dörner, Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, gibt im Interview mit ResponseSource seine Einschätzung zur Bedeutung des Netzes für Journalisten in Deutschland und im internationalen Vergleich. Außerdem spricht er mit uns über Finanzierungsmöglichkeiten von Onlinejournalismus und die Grenzen von Crowdfunding und berichtet von seinen Erfahrungen mit ResponseSource. 

Stephan Dörner

Stephan Dörner

ResponseSource: Herr Dörner, unsere Ende Mai veröffentlichte Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“, an der über 1.300 Journalisten teilgenommen haben, kam zu einem zentralen Ergebnis: Journalisten in Deutschland schöpfen das Potential des Internets zur Recherche und Verbreitung von Inhalten bei weitem nicht voll aus. Auf Sie scheint dies nicht zuzutreffen: Sie sind Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, twittern seit 2008 und bloggen seit 2012 über Onlinejournalismus. Sind Sie eine Ausnahme oder Vorreiter einer neuen Generation von Medienmachern?

Stephan Dörner: Gerne wird das als Generationenproblem gesehen – leider gibt es aber auch viele Journalisten meiner Generation oder sogar jüngere, die wenig bis nichts mit den Mechanismen des Netzes anfangen können, obwohl sie es tagtäglich benutzen. Manche weigern sich sogar geradezu stolz, sich mit „dem Internet“ auseinanderzusetzen. Falsch finde ich auch den Ansatz, einen „Internet-Experten“ in einer Redaktion zu benennen, der sich dann um Verbreitung und Feedback im Netz kümmert. Langfristig muss es sich hier um eine Dimension einer journalistischen Geschichte handeln, die jeder Journalist gleich mitbedenkt – denn er oder sie kennt sich jeweils am besten mit der Materie aus. Um es kurz zu machen: Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz und seinen Mechanismen auseinandersetzen ist nicht nur ein Generationenproblem. Es wäre schön, wenn das so wäre – dann würde sich das Problem mit der Zeit von alleine lösen. Ich blogge übrigens schon deutlich länger, bin aber froh, dass meine ersten Blog-Versuche heute nicht mehr so einfach aufzufinden sind. 😉  Weiterlesen