Stichwörter: ResponseSource

Crowdfunding – erfolgversprechende Finanzierungsalternative für Qualitätsjournalismus?

Dauerkrise in der Medienbranche. Renommierte Blätter geben auf, Redaktionen werden geschlossen, Festangestellte entlassen, Honorare gedrückt. Für fundierte Recherchen fehlt die Zeit, immer weniger Verlage können Qualitätsjournalismus noch bezahlen. Journalisten, die mit Leidenschaft und Idealismus an ihrem Job hängen, müssen umdenken und neue, kreative Wege gehen. Sie nehmen ihre Zukunft und die ihrer Zunft selbst in die Hand, werden ihr eigener Verleger und machen sich und ihre Arbeit zur Marke. Finanziert wird dieser neue Weg immer häufiger über Crowdfunding: Journalisten stellen eine Idee auf einer entsprechenden Plattform vor und nennen die Summe, die sie für die Umsetzung dieser Idee benötigen. Hält die Gemeinschaft die Idee für umsetzenswert, finanziert sie das Projekt im Voraus mit vielen kleinen und größeren Beträgen. Dafür bekommt jeder Unterstützer eine Gegenleistung, zum Beispiel das fertige Buch oder auch einen Blick hinter die Kulissen während des Entstehungsprozesses. Weiterlesen

ResponseSource möglichst effektiv nutzen: Tipps für die Recherche

Unsere Plattform vermittelt Recherche-Anfragen von Journalisten an Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Journalisten füllen dafür ein Anfrage-Formular aus, in dem sie Angaben zu Format, Terminfrist, Medium und vor allem den gesuchten Informationen machen – mit dem Ziel, die passenden Ansprechpartner zu erreichen und von diesen möglichst konkrete Antworten zu bekommen. Denn nichts nervt unter Zeitdruck mehr, als sich durch unzählige wenig bis gar nicht relevante Informationen kämpfen zu müssen. Weiterlesen

Unsere Mission: Qualitativ hochwertige Geschichten mit guter Recherche unterstützen

Daryl Stellt euch einen Journalisten Anfang der 90er vor: Auf dem Schreibtisch steht ein Computer, der die Schreibmaschine in Rente geschickt hat. Für die damals arbeitenden Journalisten vielleicht ein radikaler Schritt, tatsächlich wurde in ihrem Alltag allerdings „nur“ eine Art der Textverarbeitung gegen eine andere ausgetauscht. Die Systeme waren nicht „im Netz“, die Verbindung zur Außenwelt geschah über das Telefon oder das Redaktionsfaxgerät (das man sich mit allen anderen teilen musste). Kommunikation geschah in Papierform, Interviews und Recherchen wurden meist vor Ort, von Angesicht zu Angesicht geführt. Kurz gesagt: Die Technik war, von heutiger Warte gesehen, einfach, das Umfeld stabil.

Technik und Wandel

Spulen wir 20 Jahre vor. Moderne Journalisten sind ständig verbunden – Informationen erreichen sie via Smartphones, PCs, Tablets und zig anderen Geräten, die kaum etwas mit ihren Vorgängern zu tun haben. Während die Faxmaschine in der Ecke Staub ansetzt, erhalten Journalisten die meisten Informationen auf dem digitalen Weg. Statt fester Redaktionen kümmern sich flexible Teams aus fest angestellten und freien Journalisten um die Themen, die als Text-, Audio- oder Videoformate aufbereitet werden (müssen). Die ständig im Nacken sitzende Deadline und der Druck durch die Konkurrenz sind die Kennzeichen dieser ständig wechselnden Umgebung. Oder anders: High-Tech trifft auf ständigen Wandel. Weiterlesen