Stichwörter: Social Media

Lieblinks – Unsere Linktipps vom November

Wir hätten uns alle sicherlich einen positiveren Monat gewünscht, aber auch in schlechten Zeiten gibt es Lesenwertes aus dem Netz zu den Themen #Journalismus, #Medien und #Recherche. Wie jeden Monat stellen wir euch unsere „Lieblinks“ vor, um interessanten Online-Content auch abseits des Mainstreams mit euch zu teilen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Wenn ihr Content für unseren nächsten Newsletter empfehlen möchtet, dann sind wir immer ganz Ohr (via Twitter, dach@responsesource.de oder einfach über die Kommentare).

  • Karsten Lohmeyer (@LousyPennies) stellt fest, dass es bei Redakteuren sowie freischaffenden Journalisten oft noch an dem nötigen digitalen Handwerk fehlt, um sich optimal im Internet darzustellen. Der Artikel hatte uns schlussendlich dazu inspiriert, unseren Dezember-Newsletter dem Thema SEO zu widmen.
  • Katharina Kunzmann von Medianauten hat den Lifestyle- und Modeblogger Riccardi Simonetti (@RicciSimonetti) interviewt und hat ihm einige sehr interessante Tipps entlockt über das Bloggen, den Aufbau einer eigenen Marke sowie die Kommunikation mit Lesern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen.

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Lieblinks – Unsere Linktipps vom Oktober

Auch diesen Monat haben wir das Netz durchforscht, um euch unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen #Journalismus, #Medien und #Recherche zu präsentieren. Unsere Lieblinks veröffentlichen wir immer am letzten Freitag des Monats.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Wenn ihr selbst Link-Empfehlungen habt, sind wir immer ganz Ohr (via Twitter, dach@responsesource.de oder einfach über die Kommentare).

 

  • Holger Schmidt (@HolgerSchmidt), Sprecher beim Focus Magazin, gibt eine ausführliche Präsentation über das Ausmaß des Medienwandels, wirtschaftliche Grundlagen, wichtige Plattformen und Tools für den Online-Journalismus. Ein definitives Muss für Medienmacher jeder Art.

  • Zapp das Medienmagazin (@ZappMM) hat sich mit dem Thema Nachwuchsjournalisten beschäftigt. Der Einstieg in den Beruf ist nicht einfacher geworden, doch wer sich auf Themen spezialisiert, hat bessere Chancen, sagen die Experten.

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LiebLinks – Unsere Linktipps vom September

Lesetipps fürs Wochenende: Am letzten Freitag des Monats gibt‘s bei uns im Blog wieder unsere LiebLinks – unsere persönlichen Highlights aus dem Web zu den Themen Journalismus, Medien und Recherche. 

Viel Spaß beim Lesen und schönes Wochenende!

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Wie Nachwuchsjournalisten ins Berufsleben einsteigen

„Journalisten werden für eine Zukunft in der Vergangenheit ausgebildet.“ So lautet der Kommentar eines Teilnehmers der Studie „Quo vadis Journalistenausbildung?“ vom DJV und der TU Ilmenau. Demnach haben 31,7% der angehenden Journalisten das Gefühl, sie würden zu wenig über das Recherchieren lernen, 58,0% finden, es wird zu wenig auf soziale Medien eingegangen und 66,2% wünschen sich einen besseren Überblick über neue digitale Tools. Der Einstieg ins Berufsleben erweist sich für junge Nachwuchsjournalisten zunehmend als Herausforderung. Viele Studenten und Volontäre fühlen sich unzureichend vorbereitet und wünschen sich genauere Einführungen in gewisse journalistische Arbeitstechniken: Wie führe ich ein Interview? Wie recherchiere ich? Welche digitalen Tool gibts es, die meine Arbeit erleichtern können?

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Wie nutzen Journalisten Social Media? – Social Journalism Study 2015

Die Mehrheit der britischen Journalisten nutzt soziale Netzwerke als festen Bestandteil ihrer täglichen Arbeit. Tatsächlich können sich über die Hälfte der Journalisten, nämlich 53,5%, die Ausübung ihrer Arbeit ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von 11,5%. Dies geht aus der internationalen Social Journalism Study 2014/2015 hervor, welche von dem Medienunternehmen Cision und der Canterbury Christ Church University (UK) durchgeführt wurde. Die Studie beleuchtet jährlich die Nutzung sozialer Netzwerke von Journalisten und die Auswirkungen dieser auf ihre journalistische Arbeit. Befragt wurden Medienmacher weltweit aus der Cision Mediendatenbank. Weiterlesen

„Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz auseinandersetzen, ist nicht nur ein Generationenproblem“

Stephan Dörner, Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, gibt im Interview mit ResponseSource seine Einschätzung zur Bedeutung des Netzes für Journalisten in Deutschland und im internationalen Vergleich. Außerdem spricht er mit uns über Finanzierungsmöglichkeiten von Onlinejournalismus und die Grenzen von Crowdfunding und berichtet von seinen Erfahrungen mit ResponseSource. 

Stephan Dörner

Stephan Dörner

ResponseSource: Herr Dörner, unsere Ende Mai veröffentlichte Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“, an der über 1.300 Journalisten teilgenommen haben, kam zu einem zentralen Ergebnis: Journalisten in Deutschland schöpfen das Potential des Internets zur Recherche und Verbreitung von Inhalten bei weitem nicht voll aus. Auf Sie scheint dies nicht zuzutreffen: Sie sind Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, twittern seit 2008 und bloggen seit 2012 über Onlinejournalismus. Sind Sie eine Ausnahme oder Vorreiter einer neuen Generation von Medienmachern?

Stephan Dörner: Gerne wird das als Generationenproblem gesehen – leider gibt es aber auch viele Journalisten meiner Generation oder sogar jüngere, die wenig bis nichts mit den Mechanismen des Netzes anfangen können, obwohl sie es tagtäglich benutzen. Manche weigern sich sogar geradezu stolz, sich mit „dem Internet“ auseinanderzusetzen. Falsch finde ich auch den Ansatz, einen „Internet-Experten“ in einer Redaktion zu benennen, der sich dann um Verbreitung und Feedback im Netz kümmert. Langfristig muss es sich hier um eine Dimension einer journalistischen Geschichte handeln, die jeder Journalist gleich mitbedenkt – denn er oder sie kennt sich jeweils am besten mit der Materie aus. Um es kurz zu machen: Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz und seinen Mechanismen auseinandersetzen ist nicht nur ein Generationenproblem. Es wäre schön, wenn das so wäre – dann würde sich das Problem mit der Zeit von alleine lösen. Ich blogge übrigens schon deutlich länger, bin aber froh, dass meine ersten Blog-Versuche heute nicht mehr so einfach aufzufinden sind. 😉  Weiterlesen