Beiträge von: Christiane Gross

„Unternehmen können mit Podcasts ihre Zielgruppe besser ansprechen“

Gunnar Schuster vom Erfolgs-Podcast „Unlearning“

Gunnar Schuster vom Erfolgs-Podcast „Unlearning“

Expertenprofil: Gunnar Schuster, Online-Unternehmer und Podcast-Experte

Gunnar Schuster ist Online Unternehmer und Podcast-Experte und podcastet seit Ende Dezember 2015 zum Thema „Erfolg“. Er belegte mit seinem Podcast bereits Platz 1 in der Kategorie Wirtschaft sowie Top Plätze zu den Themen Geld und Unternehmertum. In diesem Experten-Interview verrät er uns, wie sich dieser Trend aus den USA jetzt im deutschsprachigen Raum verbreitet und warum Podcasts auch für Unternehmen immer wichtiger werden.

Podcasts sind in aller Munde. Wie können Unternehmen das neue Format nutzen?

Podcasten ist ein Medium, das in den USA schon sehr intensiv von Unternehmen und selbst ehemaligen CEOs, wie Jack Welch, genutzt wird. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmer im deutschsprachigem Raum auf dieses Medium aufmerksam werden und es in ihr Portfolio aufnehmen. Denn wenn man weiß wie es geht, ist es einfach zu produzieren, zu verbreiten und viel wichtiger noch einfach zu konsumieren. Daher ist es auch logisch, dass große europäische Verlagshäuser diese Entwicklung des Podcast-Marktes sehr genau beobachten.

Ein weiterer Vorteil für Unternehmen ist es, dass Apple eine native App auf ihren neueren Geräten vorinstalliert hat. Das heißt, dass Hörer, Interessenten und potentielle Kunden direkten Zugang zu den Inhalten haben, ohne den Umweg über beispielsweise Werbung in den Printmedien gehen zu müssen. Dazu kommt, dass die Podcast-Inhalte nicht als Werbung wahrgenommen werden, wenn man sie richtig aufbaut, und somit eine starke Kundenbeziehung erreicht werden kann. 

Auch ist es vielen Unternehmern noch nicht bewusst, dass die Zielgruppenansprache mit einem Podcast besser funktioniert als über Radio und dadurch auch die Experten-Positionierung des Unternehmens geschärft wird. Weiterlesen

Über 1.000 Antwortgeber in 25 Kategorien: Unsere Antwortgeber

-In eigener Sache-

Mit ResponseSource können Journalisten und Blogger mit einem Klick schnell passende Ansprechpartner für ihre Artikel finden. Doch wer genau verbirgt sich hinter dem simpel gehaltenen Anfrageformular?

Über 1.000 Antwortgeber in 25 Kategorien

In jeder einzelnen Kategorie stehen zwischen 50 und 200 Antwortgeber für Recherche-Anfragen von Journalisten, Redakteuren oder Bloggern bereit. Damit sind alle denkbaren Fachgebiete — von IT & Telekommunikation über Gesundheit oder Mode & Einzelhandel bis hin zu Umwelt & Natur — gut abgedeckt.

Besonders viele Ansprechpartner können Journalisten und Blogger derzeit für die Themen Verbrauchertechnologien (+200), Marketing und Medien (+191) sowie Wirtschaft und Finanzen (+154) erreichen.

Auch der Typ der Antwortgeber bei ResponseSource variiert. Viele von ihnen sind Unternehmen oder PR-Agenturen, die im Auftrag von Unternehmen vermitteln. Doch gerade in jüngster Zeit gesellen sich auch immer mehr Verbände, Start-ups und weitere Organisationen in die Runde der Ansprechpartner.

Seid ihr gerade auf der Suche nach Informationen, Interviewpartnern oder Multimedia-Inhalten? Mit einer kostenlosen Recherche-Anfrage über unser Formular treten unsere Antwortgeber unkompliziert in Kontakt mit euch.

PS: Wer Journalisten als Ansprechpartner zur Verfügung stehen möchte, kann sich hier für ein Antwortgeber-Konto anmelden.

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„Ich konzentriere mich immer auf das Positive“

Moritz Bauer von Selbstbewusstsein stärken

Moritz Bauer von Selbstbewusstsein stärken

Expertenprofil: Moritz Bauer, Betreiber der Plattform „Selbstbewusstsein Stärken“

Der 31 jährige Moritz Bauer hat sich durch negative persönliche Erfahrungen aus eigener Initiative zum praktischen Experten der Selbstbewusstseinsstärkung entwickelt. Dieses Wissen kann man online auf seiner Internetseite teils kostenlos und teils kostenpflichtig erwerben. Heute ist der ehemals planlose Studienabbrecher ein überaus erfolgreicher Online-Unternehmer und bereist nebenbei die Welt. Diese Antworten zu seinem Erfolgsrezept und positivem Journalismus hat uns der digitale Unternehmer aus Hong Kong gesendet:

An Ihrem kostenlosen Crashkurs „Selbstbewusstsein Stärken“ haben bereits mehr als 10.000 Menschen teilgenommen. Wie definieren Sie Ihr Erfolgsrezept? 

Ich gebe den Leuten genau das, was sie haben wollen. Praktische Tipps, die wirklich funktionieren, um ein glücklicheres Leben zu führen. So verwandle ich ehemalig anonyme Suchmaschinenbesucher in treue Fans, die es morgens schon gar nicht mehr erwarten können, meinen Newsletter zu lesen. Was zudem hilft ist, dass ich immer aus meiner eigenen Erfahrung spreche und dem, was mir selber in verschiedenen Lebenssituationen geholfen hat. Das ist authentisch. Und das kommt extrem gut bei meinen Lesern an.

Sie verkörpern den „digitalen Unternehmer” und sind mit Ihrer Website ein Vorbild. Kann wirklich jeder im Internet Geld verdienen? Welche Fähigkeiten braucht man dazu? Weiterlesen

„Ethik und Compliance muss gelebt werden“

Kathrin Niewiarra Portrait

Kathrin Niewiarra vom Compliance Channel

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Expertenprofil: Dr. Kathrin J. Niewiarra, Compliance Channel

Dr. Kathrin Niewiarra ist Rechtsanwältin und Attorney-at-Law (NY). Nach anwaltlicher Tätigkeit in den USA und Deutschland und Managementfunktionen in Konzernen verfolgt sie seit September 2012 ihre Geschäftsidee der ganzheitlichen Compliance-Beratung mit einem disruptiven Ansatz unter der Marke bleu&orange®. Sie fungiert außerdem als Ombudsfrau und Interim-Managerin sowie Gründerin und Geschäftsführerin des Compliance Channel, eines Web-TV-Senders im Themenspektrum Ethik und Compliance.

Bei Compliance geht es – vereinfacht gesagt – um Verhaltensregeln in der Wirtschaft und rechtliche Konsequenzen, wenn diese nicht berücksichtigt werden. Wie kamen Sie auf die Idee, dieses recht komplexe und trockene Thema über einen Web-TV-Kanal darzustellen?

Drei maßgebliche Gründe haben mich dazu bewogen, den Compliance Channel vor knapp vier Monaten zu gründen:

  1. Ganzheitlicher Ansatz erforderlich: Besonders in einer globalisierten Welt benötigt die Umsetzung erfolgreicher Compliance im Geschäftsalltag nicht nur eine rechtliche und betriebswirtschaftliche Herangehensweise, sondern erfordert auch ethische, kommunikative und soziale Kompetenz und damit einen ganzheitlichen und interdisziplinären (Management-)Ansatz.

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Recherchedienste – Das PR-Instrument 2016

„Egal, ob ein Global Player oder Startup – alle Unternehmen haben hier die gleiche Chance. Es bleibt dem Journalisten überlassen, wen er kontaktiert und im Beitrag zu Wort kommen lässt.“

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Die PR Praxis stellt ResponseSource vor

Die aktuelle Ausgabe der PR Praxis (02/2016) fällt ein positives Urteil über ResponseSource und Recherchedienste.

Hier findet Ihr den kompletten Artikel zum Download.

 

Quelle: Fachinformationsdienst PR Praxis, www.prpraxis.de

„Echter Dialog verlangt professionelle Geschichtenerzähler“

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Prof. Harald Eichsteller von der Hochschule der Medien

Expertenprofil: Prof. Harald Eichsteller, Hochschule der Medien Stuttgart

Harald Eichsteller hat als Chief Digital Officer eines deutschen Konzerns die erste Welle der Digitalisierung mitgestaltet, bevor er 2003 an die Hochschule der Medien nach Stuttgart wechselte. 2007 konzipierte er den Masterstudiengang Elektronische Medien, seit 2015 leitet er als Studiendekan die neuen 3-semestrigen Masterstudiengänge  Medienmanagement und Unternehmenskommunikation. Im Gespräch mit ResponseSource erklärt er, welche Eigenschaften Nachwuchs und Führungskräfte für das Zeitalter der digitalen Medien und der digitalen Transformation brauchen.

Als Professor für Internationales Medienmanagement begleiten Sie hunderte Studierende in das digitale Medienzeitalter. Welche Einstellung wollen Sie den Studierenden mit auf den Weg geben?

Neugierig sein, nicht vorschnell entscheiden, was wichtig und unwichtig ist, Analyse von Bewertung trennen, sich in so viel wie möglich Feldern ein fundiertes ‚Weltbild‘ erarbeiten, einen Weg finden, sich in diesen Feldern up to date zu halten und schließlich in zwei Feldern absolut spitze werden!

Im Frühjahr 2016 erscheint das Buch „Digitale Führungsintelligenz“ von Leila Summa, bei dem Sie mitwirken. Welche Fähigkeiten werden Ihrer Meinung nach die erfolgreichen Führungskräfte der Zukunft haben? Weiterlesen

„Was Suchmaschinen alles können und Sie wissen sollten“

Michael Kohlfürst und Andrea Starzer von PromoMasters

Michael Kohlfürst und Andrea Starzer von PromoMasters

Unternehmensprofil: PromoMasters Online Marketing

Der Erfolg eilt ihnen voraus: Michael Kohlfürst und Andrea Starzer von PromoMasters unterstützen Unternehmen bei Ihrem Online Auftritt sowie der Auffindbarkeit von Produkten & Services im Internet und geben Seminare zum Thema Online Marketing. Kohlfürst, als  Master der Suchmaschinenoptimierung (SEO), hat  das Unternehmen bereits vor 16 Jahren gegründet. Starzer kommt aus dem Bereich Human Ressources und steht im Unternehmen für Digital Employer Branding Lösungen und läßt Arbeitgebermarken nun auch im Internet strahlen.

Mit Ihrem Team in Salzburg und Wien betreuen Sie große, kleine, nationale wie internationale Unternehmen rund ums Thema Online Marketing und TOP Auffindbarkeit in Suchmaschinen.

Hier sprechen beide unter anderem über Zukunftstrends und die Vorteile des Networking.

Was würden Sie einem kleinen und mittelständischen Unternehmen für seinen digitalen Internetauftritt raten?

A.S.: Wir raten: Handeln, während andere noch darüber reden. Leider versäumen viele, gerade kleinere Unternehmen aktuell den Anschluss in Richtung Online Marketing und halten sich am traditionellen Printmarketing fest. Doch ist Online Marketing besser messbar und man kann seine Zielgruppe viel effektiver ansprechen, was vor allem für Nischenprodukte interessant ist. Ausserdem bietet das Internet die Möglichkeit, sich als Arbeitgebermarke zu positionieren und seine Reputation sowohl bei Kunden als auch bei zukünftigen Mitarbeitern auszubauen. Weiterlesen

Warum SEO Journalisten braucht

Sonja_Tautermann

Weboptimiererin & Texterin Sonja Tautermann

Ein Gastartikel von Sonja Tautermann, Weboptimiererin und Texterin

Suchmaschinenoptimierung – viele meiner Journalistenkollegen reagieren auf dieses Wort mit Abscheu. „Da werden doch Artikel nur mit Keywords vollgestopft“ oder „Ich schreib doch nicht mehr nur über Themen, die in Google gefragt sind“ sind Vorurteile, mit denen ich schon konfrontiert wurde. Als ob die kurz als SEO bezeichnete Disziplin ihnen also etwas wegnehmen würde. Da bin ich ganz anderer Meinung: SEO und Journalismus ergänzen sich perfekt.

Ist denn nicht der (heimliche) Traum jedes Journalisten, von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden? Sehen Tageszeitungsmacher nicht die Tage herbei, in denen die Reichweite noch eine ganz andere war? Genau das ermöglichen Suchmaschinen online, allen voran Google. Doch die Medienlandschaft hat in den vergangenen Jahren ganz anders auf den „Konkurrenten Google“ reagiert: die in den Suchergebnissen von Google verwendeten Textausschnitte seien „Diebstahl“, Verlage fordern Vergütungen laut Leistungsschutzrecht. Dass es sich dabei um kostenlose Werbung von Google handelt, haben viele Verlage offenbar immer noch nicht verstanden.

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„Der vermeidbarste Fehler ist schlechte Vorbereitung“

Tim Farin ist freier Journalist und gibt Seminare zum Thema Interviewführung

Freier Journalist Tim Farin

Journalisteninterview: Tim Farin, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Deutschlandfunk

Tim Farin gibt Seminare zur Interviewführung und schreibt als freier Journalist unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Deutschlandfunk. Wir sprechen mit ihm über Recherchetechniken und machen uns Notizen zu seinen Interviewtipps.

Sein interessantestes Interview: „Ich kritisiere Allah ohne Rücksicht auf Tabus“ mit dem verstorbenen Ralph Giordano.

Sie geben in der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV) Volontären Seminare zum Thema „Interviewführung“. Was sind Ihrer Meinung nach die grössten Fehler, die man als Fragesteller machen kann?

Der erste Fehler, der sich am leichtesten vermeiden lässt, ist schlechte Vorbereitung. Wer ein gutes Interview führen möchte, kann vorher eigentlich nicht genug recherchiert haben. Das hilft nämlich, einen weiteren großen Fehler zu vermeiden: Den Interviewpartner zu langweilen – und zwar schon zum Anfang des Gesprächs. Wer mangels Vorbereitung oder Gedanken ein Gespräch schlecht startet, muss damit rechnen, dass es hinterher kaum mehr zu retten ist. Ein weiterer Fehler, der uns allen ja immer wieder passiert: Sich volllabern lassen. Das mag im redigierten Ergebnis oft gar nicht so schlimm sein, im Gespräch läuft es aber auf Zeitverschwendung hinaus und auch darauf, dass wir kein Interview mehr führen, sondern einem Monolog lauschen.

Was raten Sie Ihren auszubildenden Journalisten zum Thema Recherche? Weiterlesen

Spotlight: Journalismus Y

Ein Gastartikel von Angelo Zehr und Luca Ghiselli

Bild: Anna Zimmermann

Bild: Anna Zimmermann / journalismus-y.ch

Gestern hat jemand zu mir gesagt: «Ihr seid die erste Generation, die ihren Eltern erklären muss, wie die Welt funktioniert». Unsere – also die Generation Y? Tatsächlich erlebe ich es ständig, dass Gleichaltrige ihren Verwandten bei Computerproblemen helfen müssen. Einzig das aber ist natürlich nicht ausschlaggebend.

Jedoch spüre ich in der Tat einen großen Unterschied zwischen unserer und anderen Generationen: Online- und Mobile Helfer werden von Jungen ganz selbstverständlich in ihren Alltag integriert. Untereinander macht man sich auf neue Plattformen und spannende Inhalte aufmerksam. Rasch und ohne Scheu versteht es unsere Generation, die Technologien zu unserem Nutzen einzusetzen.

Nicht, dass es auch Ältere gäbe, die das so tun. Weiterlesen

„Was mache ich eigentlich später damit?“

Campus_Compass_Team

Die drei Gründer von Campus Compass

Unternehmensprofil: Campus Compass

Das Münchner Social Start-up Unternehmen campus-compass.eu hilft Schülern bei einer wichtigen Lebensentscheidung: „Was und wo studieren?“. Unschlüssige Abiturenten können mit Studierenden direkt in Kontakt treten und sich durch Informationen aus erster Hand über Uni und Studiengang informieren.

Die drei jungen Gründer Jens-Kristof Klumpp, Jens Weber und Mark-Felix Schütz sind überzeugt, dass schliesslich niemand besser darüber Bescheid weiss als die Studenten selbst. Die Plattform hat sich im Juni 2014 aus dem Pilotprojekt StuSer.de gemausert und zählt laut eigenen Angaben über 300.000 Besucher jährlich. Wir haben mit Mark-Felix Schütz über Campus Compass gesprochen.

ResponseSource: Ihr seid Vermittler zwischen Schülern, Studenten, Universitäten und Unternehmen. Was ist eure Expertise? Weiterlesen

„Mich zieht es zu Geschichten mit großen Einfluss auf das Leben von Menschen“

Donna Ferguson schreibt als freischaffende Finanzjournalistin u.a. für The Guardian und The Sunday Times.

Donna Ferguson schreibt als freischaffende Finanzjournalistin u.a. für The Guardian und The Sunday Times.

Journalistenprofil: Donna Ferguson, Freie Journalistin für The Guardian, Sunday Times und weitere

Die mehrfach ausgezeichnete britische Journalistin Donna Ferguson hat sich nach einem Studium der Anglistik auf Finanzthemen spezialisiert. Als freie Journalistin schreibt sie unter anderem für The Guardian und The Sunday Times über die Cyber-Sicherheit von Banken, gibt Verbrauchern Ratschläge für die private Finanzplanung und interviewt Promis zu ihren persönlichen Geldsorgen. Im Interview teilt sie Tipps für die Recherche und den Aufbau von Netzwerken als Wege zum journalistischen Erfolg.

Frau Ferguson, Sie haben in den letzten zwei Jahren fünf britische Journalistenpreise gewonnen und wurden gleich drei Mal als Financial Freelance Journalist of the Year ausgezeichnet. Welche Tipps haben Sie für angehende Journalisten?

Ich denke, die Hauptsache ist es sich Zeit zu nehmen, viel zu recherchieren – Weiterlesen