Beiträge von: Maria Irchenhauser

Wer nutzt ResponseSource – und wie?

ResponseSource ist seit über eineinhalb Jahren in Deutschland aktiv, die Zeit ist also perfekt für einen Überblick, wie und von welchen Medienmachern ResponseSource genutzt wird.
In Deutschland, Großbritannien und Frankreich haben wir in den letzten Tagen über 600 Anfragen erhalten, allein bei Anfragen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen knapp 700 Antwortgeber bereit.

Unsere Nutzergruppen
Die bislang im DACH-Gebiet eingegangenen Anfragen stammen zu 58 Prozent von festangestellten Redakteuren. Freie Autoren sind mit 34 Prozent die zweitstärkste Gruppe unter unseren Nutzern. Danach folgen TV- und Radiojournalisten sowie Blogger.

 Berufsbezeichnungen

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Bilder, Video und Audio mit ResponseSource recherchieren

Wer online Inhalte veröffentlicht, der braucht häufig mehr als „nur“ gute Hintergrundinformationen. Texte lassen sich im digitalen Format gut mit anderen Inhalten kombinieren, etwa Videos, Bildern oder Audio-Dateien.

Kein Problem: ResponseSource hat eine spezielle Anfragekategorie, mit der unsere Medienschaffenden gezielt nach Multimediadaten bei unseren angeschlossenen Kommunikationsprofis anfragen können.

Bilder, Audio und Video über ResponseSource anfragen

Der Vorteil für Journalisten und Blogger: Wenn ihr genau wisst, woher die Daten kommen, könnt ihr sicher sein, dass ihre keine Rechte Dritter verletzt. Denn es gibt zwar unzählige Bilder im Internet, dennoch kann man diese nicht einfach für eigene Einträge nutzen (was etwa diverse Abmahnungen immer wieder zeigen). Ohne die Zustimmung des Rechteinhabers ist man immer auf wackeligen (rechtlichen) Beinen, was die Nutzung von Bildern und Co angeht. Dass das Thema komplex ist, zeigt etwa dieser Eintrag der Schwenke Rechtskanzlei, der sich genau mit dieser Thematik befasst.  Weiterlesen

Big Bang: Substanz Launchparty

Mit Spannung erwartet, jetzt ist es da: das neue digitale Wissenschaftsmagazin Substanz von Georg Dahm und Dennis Dilba. Im Frühjahr diesen Jahres haben die beiden ehemaligen New Scientist-Journalisten mit ihrer Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung von Substanz noch vor den Krautreportern für Schlagzeilen gesorgt. Seit Freitag ist Substanz live – Grund zum Feiern. Hier ein paar Eindrücke von der Launchparty am Samstag auf dem Gelände des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY in Hamburg. Weiterlesen

Auf dem Weg in die digitale Selbstverständlichkeit: Medientage München

Am Freitag gingen die Medientage München zu Ende. 400 Referenten aus dem In- und Ausland haben in mehr als 90 Panels drei Tage lang unter dem Motto der Medientage „Kein Spaziergang – Wege zur digitalen Selbstverständlichkeit“ diskutiert. Etwa 50 Aussteller präsentierten auf der begleitenden Messe Innovationen der Medien- und Kommunikationsbranche. Fazit: Der digitale Wandel transformiert Darstellungsformen und Inhalte, schafft neue Verbreitungskanäle und Partizipationsformen, reformiert Geschäftsmodelle und Berufsbilder. Zur Selbstverständlichkeit ist es aber noch ein langer Weg, aber ein spannender.   Weiterlesen

Was wünschen sich UK-Journalisten von PR-Verantwortlichen?

Bessere Kenntnis des Mediums, der Branche und der Zielgruppe. Und weniger Telefonanrufe. Das wünscht sich die Mehrheit der über 400 britischen Journalisten, die DWPub zwischen dem 19. August und 12. September online zu ihren Erfahrungen mit PR-Verantwortlichen befragt hat. DWPub-Gründer und ResponseSource-Erfinder Daryl Willcox hat die Ergebnisse der Umfrage vor kurzem während eines Seminars von PRmoment zum Thema „What do journalists think of PR professionals?“ vor über 100 PR-Schaffenden und Journalisten vorgestellt.

Demnach bevorzugen 89% der Journalisten eine Kontaktaufnahme per E-Mail, während nur 18% das Gespräch per Telefon vorziehen. Viele Journalisten lehnen außerdem eine Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke für Themenvorschläge ab, schätzen jedoch Social Media-Plattformen als Vernetzungsmöglichkeit. Diese und weitere Ergebnisse der Umfrage findet ihr in Daryls Blogpost im DWPub Blog.

Fünf Tipps: ResponseSource für Blogger

Wir bei ResponseSource lieben Blogger. Sie schließen Wissenslücken, liefern Informationen, bieten Hintergrundberichte oder unterhalten uns einfach. Deswegen ist unser Recherchedienst nicht nur für Journalisten, sondern für alle Medienschaffenden offen. Egal ob ihr Podcasts erstellt, Videos bastelt oder Artikel schreibt – wenn ihr Informationen, Kontakte, Testprodukte oder Preise für Verlosungen braucht, wir sind hier um euch zu helfen.

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Karten, Audio, Video: Fünf clevere Werkzeuge zur multimedialen Gestaltung eurer Artikel

Online-Journalismus kann so viel mehr als nur einfachen Text und Bilder darstellen. Es gibt immer mehr Anbieter, die großartige Dienste und Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen sich selbst einfache Themen aufbereiten und faszinierend darstellen lassen. Die meisten Dienste haben Vor- und Nachteile, denn sie werden als Cloud-Service angeboten. Damit entfällt zwar das Aufsetzen eines lokalen Servers, allerdings muss man die Hoheit über die eigenen Daten teilweise abgeben. Dieses Szenario ist aber ideal, um die Dienste einfach mal auszuprobieren und anschließend, wenn es bei den Nutzern gut ankommt, eine lokale Lösung zu entwickeln. Weiterlesen

Was wird aus dem Tech-Journalismus?

Dieser Frage ist unsere Kollegin und Researchmanagerin vom DWPub UK-Team, Laura Monks, nachgegangen. Ende Juli war sie bei einer Panel-Diskussion der britischen Public Relations Consultants Association (PRCA) in London. In ihrem Blogpost fasst sie die spannendsten Erkenntnisse und Meinungen der teilnehmenden IT-Journalisten zusammen.

Auf der letzten Veranstaltung der Public Relations Consultants Association (PRCA) beschäftigte sich ein hochrangiges Panel von britischen IT- und Tech-Journalisten mit der Frage, wo die Reise für den Tech-Journalismus hingeht.

Der IT- und Technik-Journalismus befindet sich aktuell im Umbruch. Tech, früher eine Nische, ist inzwischen zu einem enorm breiten Themenspektrum angewachsen. Und damit stellen sich neue Fragen: Wenn etwa der Streaming-Dienst Spotify ein großes Lizenzabkommen abschließt oder ein IT-Unternehmen ein anderes übernimmt – sind dies Themen für IT-Journalisten oder doch eher für Wirtschaftsjournalisten (die vielleicht über mehr Hintergrundinformationen verfügen)? Was wollen die Leser im Tech-Bereich? Weiterlesen

„Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz auseinandersetzen, ist nicht nur ein Generationenproblem“

Stephan Dörner, Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, gibt im Interview mit ResponseSource seine Einschätzung zur Bedeutung des Netzes für Journalisten in Deutschland und im internationalen Vergleich. Außerdem spricht er mit uns über Finanzierungsmöglichkeiten von Onlinejournalismus und die Grenzen von Crowdfunding und berichtet von seinen Erfahrungen mit ResponseSource. 

Stephan Dörner

Stephan Dörner

ResponseSource: Herr Dörner, unsere Ende Mai veröffentlichte Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“, an der über 1.300 Journalisten teilgenommen haben, kam zu einem zentralen Ergebnis: Journalisten in Deutschland schöpfen das Potential des Internets zur Recherche und Verbreitung von Inhalten bei weitem nicht voll aus. Auf Sie scheint dies nicht zuzutreffen: Sie sind Techredakteur beim Wall Street Journal Deutschland, twittern seit 2008 und bloggen seit 2012 über Onlinejournalismus. Sind Sie eine Ausnahme oder Vorreiter einer neuen Generation von Medienmachern?

Stephan Dörner: Gerne wird das als Generationenproblem gesehen – leider gibt es aber auch viele Journalisten meiner Generation oder sogar jüngere, die wenig bis nichts mit den Mechanismen des Netzes anfangen können, obwohl sie es tagtäglich benutzen. Manche weigern sich sogar geradezu stolz, sich mit „dem Internet“ auseinanderzusetzen. Falsch finde ich auch den Ansatz, einen „Internet-Experten“ in einer Redaktion zu benennen, der sich dann um Verbreitung und Feedback im Netz kümmert. Langfristig muss es sich hier um eine Dimension einer journalistischen Geschichte handeln, die jeder Journalist gleich mitbedenkt – denn er oder sie kennt sich jeweils am besten mit der Materie aus. Um es kurz zu machen: Dass sich Journalisten häufig wenig mit dem Netz und seinen Mechanismen auseinandersetzen ist nicht nur ein Generationenproblem. Es wäre schön, wenn das so wäre – dann würde sich das Problem mit der Zeit von alleine lösen. Ich blogge übrigens schon deutlich länger, bin aber froh, dass meine ersten Blog-Versuche heute nicht mehr so einfach aufzufinden sind. 😉  Weiterlesen

Studie „Medienmacher 2014“: So reagieren Medien und das Netz

Für unsere Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ haben wir gemeinsam mit Bitkom Research über 1300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen dazu befragt, wie sie durch den digitalen Alltag navigieren, wie sie Recherchen durchführen, wie sich der Qualitätsanspruch und die Finanzierung durch das Internet geändert haben. Zu den Erkenntnissen zählt unter anderem, dass bereits die Hälfte der Recherche online stattfindet.

Die Studie wurde von zahlreichen Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften aufgegriffen – verständlich, schließlich beschäftigt sie sich mit der Quintessenz des Qualitätsjournalismus – der Recherche bzw. der Fähigkeit der Journalisten zur Recherche. Die Süddeutsche Zeitung fasste die Ergebnisse unter dem Titel „Nur wenige Journalisten nutzen Facebook und Twitter“ zusammen. Vor allem, so liest der PR Report aus der Studie heraus, wollen „Journos wieder mehr erklären statt nur schnell zu sein“. Weiterlesen

Ein Jahr ResponseSource in Deutschland

Heute vor einem Jahr ist ResponseSource im deutschsprachigen Raum an den Start gegangen. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Aufgrund unseres Erfolg in Großbritannien, wo sich ResponseSource seit seiner Gründung 1998 als journalistisches Recherche-Tool etabliert hat und pro Jahr 24.000 Anfragen vermittelt, begleitet uns eine große Portion Optimismus. Zu unseren britischen Nutzern gehören Journalisten und Medienschaffende aus allen Themengebieten und Mediengenres und von renommierten Titeln wie z.B. The Guardian, The Times, The Telegraph, The National Geographic, Cosmopolitan, WIRED. Über 6.000 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft stehen bei ResponseSource Großbritannien Journalisten täglich Rede und Antwort. Weiterlesen

Datenschutz (Quelle: Danny Oosterveer, Flickr, CC BY-ND 2.0)

Datenschutz für Journalisten: Vier Tipps für unverfolgtes Surfen

Wer sich im Internet bewegt, gibt zwangsläufig Daten preis. Allerdings besteht ein krasser Unterschied zwischen unverzichtbarem Datenaustausch (etwa Cookies oder temporärem Zwischenspeicher) und der Sammelwut einzelner Anbieter. Gerade als Journalist ist es daher wichtig, den eigenen digitalen Fußabdruck zu kontrollieren und so klein wie möglich zu halten.

Leider ist das Thema zu komplex, um es in einem einzelnen Blogeintrag abzuarbeiten. Es gibt aber ein paar Verhaltensweisen, mit denen man sich selbst schützen kann: Weiterlesen

Recherche im Netz – Daten finden und Informationen verifizieren

Jeder Journalist hat seine eigenen Tricks zur Recherche. Internet-Dienste ersetzen die klassische Recherche nicht, können die Informationsbeschaffung aber ungemein beschleunigen. Die ersten Anlaufstellen sind dabei meist Suchmaschinen wie Google oder Bing. Das Problem: Dank zahlreicher Suchmaschinenoptimierungen der Webseitenbetreiber muss man Suchbegriffe anpassen und optimieren, um überhaupt relevante Informationen zu finden.

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Crowdfunding – erfolgversprechende Finanzierungsalternative für Qualitätsjournalismus?

Dauerkrise in der Medienbranche. Renommierte Blätter geben auf, Redaktionen werden geschlossen, Festangestellte entlassen, Honorare gedrückt. Für fundierte Recherchen fehlt die Zeit, immer weniger Verlage können Qualitätsjournalismus noch bezahlen. Journalisten, die mit Leidenschaft und Idealismus an ihrem Job hängen, müssen umdenken und neue, kreative Wege gehen. Sie nehmen ihre Zukunft und die ihrer Zunft selbst in die Hand, werden ihr eigener Verleger und machen sich und ihre Arbeit zur Marke. Finanziert wird dieser neue Weg immer häufiger über Crowdfunding: Journalisten stellen eine Idee auf einer entsprechenden Plattform vor und nennen die Summe, die sie für die Umsetzung dieser Idee benötigen. Hält die Gemeinschaft die Idee für umsetzenswert, finanziert sie das Projekt im Voraus mit vielen kleinen und größeren Beträgen. Dafür bekommt jeder Unterstützer eine Gegenleistung, zum Beispiel das fertige Buch oder auch einen Blick hinter die Kulissen während des Entstehungsprozesses. Weiterlesen

ResponseSource möglichst effektiv nutzen: Tipps für die Recherche

Unsere Plattform vermittelt Recherche-Anfragen von Journalisten an Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Journalisten füllen dafür ein Anfrage-Formular aus, in dem sie Angaben zu Format, Terminfrist, Medium und vor allem den gesuchten Informationen machen – mit dem Ziel, die passenden Ansprechpartner zu erreichen und von diesen möglichst konkrete Antworten zu bekommen. Denn nichts nervt unter Zeitdruck mehr, als sich durch unzählige wenig bis gar nicht relevante Informationen kämpfen zu müssen. Weiterlesen

Tools und Techniken für die digitale Recherche ausprobieren im “Recherche-Lab”

Wer in die digitale Welt des Wissens  und der Investigation eintauchen und sich mit Gleichgesinnten über die neuesten digitalen Recherchetechniken austauschen möchte, dem sei das „Recherche-Lab” von Marvin Oppong empfohlen. Der freischaffende Investigativjournalist und Grimme-Online-Preisträger hat das Recherche-Treffen vor einem Jahr gestartet. Da unser Team bei ResponseSource alles rund um neueste Recherchetrends brennend interessiert, war ich Anfang Dezember letzten Jahres bei der zweiten Ausgabe im Berliner Workshopzentrum “Supermarkt” dabei. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen heiß diskutierte Themen wie das Informationsfreiheitsgesetz, Datenjournalismus und Methoden der digitalen Recherche. Weiterlesen

Recherche 2014 – Strategien und Tools für gute Geschichten

Gute Geschichten basieren auf soliden Informationen und stellen neue Zusammenhänge her, bieten damit den Lesern ungewohnte Blickwinkel. Doch wie gelangen Journalisten an ihre Infos und welche Quellen setzen sie ganz konkret zur Recherche ein? Dies ist eine der Fragen, der news aktuell mit der neuen Journalistenbefragung „Recherche 2014“ nachgeht. Über 2200 Journalisten haben geantwortet und geben uns Rückschlüsse, wie ihre alltägliche Recherche aussieht. Kurz zusammengefasst:  Onlinerecherche und der persönliche Zugang zu Themenexperten sind die wichtigsten Tools für Medienschaffende.  Weiterlesen