„Die Vielfalt in meiner Arbeit ist das Salz in der Suppe.“

Sabine Hense-Ferch, Nutzerin bei ResponseSource

Sabine Hense-Ferch (Foto: Peter Sudermann)

Journalistenprofil: Sabine Hense-Ferch, Redaktionsbüro

Sabine Hense-Ferch arbeitet als freie Journalistin, PR- und Werbetexterin und schreibt Hintergrundberichte für Magazine, überregionale Tageszeitungen sowie professionelle Texte für Unternehmen und Agenturen. Sie ist spezialisiert auf SEO-Texte, Unternehmensbroschüren, Corporate Publishing und Berichterstattung im Wirtschaftsbereich. Ihre Ausbildung hat sie beim Westfalen-Blatt absolviert, war anschließend Magazin-Redakteurin bei Für Sie und betreibt seit 1995 ihr eigenes Redaktionsbüro.

Sie schreiben Texte für Magazine, Unternehmensbroschüren und Websites sowie Verlage – wie schaffen Sie es, so viele verschiedene Hüte zu tragen? Gibt es einen Bereich, der Ihnen am meisten zusagt?

Die Vielfalt in meiner Arbeit ist überhaupt kein Problem, sondern das Salz in der Suppe. Wenn ich mich über eine längere Zeit mit denselben Themen und Darstellungsformen beschäftige, dann langweile ich mich schnell. So aber besteht der Reiz meiner Arbeit in ihrer Vielfalt. Was meine Arbeit spannend macht, sind interessante Menschen, bisher unbekannte Themen oder auch neue Facetten eines Themas, mit dem ich bereits vertraut bin. Was mir an meiner Arbeit derzeit am besten gefällt, ist die Beschäftigung mit Unternehmen: Das suchmaschinenoptimierte Texten von Webseiten, das Texten von Broschüren oder Kundenmagazinen. Hier kann man nicht nur inhaltlich eine Menge darüber zum Ausdruck bringen, was ein Unternehmen ausmacht, seine Kultur, seine Geschichte, die Marke, sondern auch mit der Art der Sprache, des Satzbaus und der Wahl der Worte viel transportieren.

Sie betreiben jetzt Ihr eigenes Redaktionsbüro und waren davor als Redakteurin tätig. Wie schafften Sie den Übergang in die Selbstständigkeit? Haben Sie Tipps für andere Journalist/innen die komplett freischaffend werden möchten?

Der Übergang war in meinem Fall eigentlich ganz einfach: Mein letzter Arbeitgeber hat sehr viele Aufträge an Freie vergeben und ich habe die ersten Aufträge einfach „mit nach Hause genommen“. Danach kam eins zum anderen: Die Themen und Auftraggeber änderten sich mit der Zeit, aber ich konnte immer mal wieder an bestehende Kontakte anknüpfen, auf Referenzen verweisen oder Kunden haben mich weiter empfohlen. Mein Rat: Die Augen offen halten, Chancen ergeben sich überall. Auch ein gutes Netzwerk ist wichtig.

Sie haben über 400+ Xing Kontakte. Wie gehen Sie vor, um effektiv zu netzwerken und auch neue Aufträge einzuholen?

Die meisten meiner Xing-Kontakte entstammen persönlichen beruflichen Zusammentreffen. Ich schaue mir aber auch gerne die XING-Steckbriefe von potenziellen Kunden und Auftraggebern genauer an, gleiche die Profile ab und biete dann meine Leistungen gezielt an. Daraus haben sich schon einige gute und langfristige berufliche Kontakte ergeben.

Sie schreiben auch Web- und Werbe-Texte für Unternehmen und Agenturen. Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit diesen beurteilen (z.B. fühlen Sie sich jemals in Ihrer journalistischen Freiheit eingeschränkt)?

Nein, ich fühle mich nicht in meiner journalistischen Freiheit eingeschränkt, da ich diese Bereiche sauber trenne. Wenn ich PR-Texte für ein Unternehmen schreibe, dann berichte ich nicht darüber auf journalistischer Ebene – und umgekehrt. Die Zusammenarbeit im PR-Bereich – gerade mit Werbe- und PR-Agenturen – ist in der Regel sehr professionell. Das ist etwas, was ich sehr schätze.

Was waren bisher Ihre Erfahrungen mit ResponseSource und würden Sie diesen Service weiterempfehlen?

Ich habe bisher überwiegend gute Erfahrungen mit ResponseSource gemacht. Man erhält schnell einen guten und umfassenden Überblick über ein Thema, Kontakt zu Experten, Case Studies und vieles mehr, was sonst vielleicht einige Tage Recherche in Anspruch nehmen würde. Wenn zu viele Rückmeldungen kommen, kann ich dann ja aus der Fülle immer noch auswählen, welchen Ansprechpartner ich in die Berichterstattung über ein Thema einfließen lasse und welchen nicht. Insofern erleichtern mir die Anfragen über ResponseSource die Arbeit. Was manchmal ein bisschen nervt, ist, dass die Ansprechpartner in den PR-Abteilungen mit denen ich nach meiner Anfrage in Kontakt war, dann meine Kontaktdaten haben, ich ungefragt im Verteiler lande und mit Themenvorschlägen und Material zu Dingen regelrecht zugeschüttet werde, mit denen ich mich längst nicht mehr beschäftige.

Sabine Hense-Ferch ist auch auf Twitter und Facebook anzutreffen.

 

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