Lieblinks von ResponseSource

LiebLinks – Linktipps vom Mai

Die re:publica Konferenz, Manipulierungsvorwürfe gegen Facebook, Google verkündet neue Innovationen, die die Art des Medienkonsums grundlegend verändern werden und die Präsidentschaftswahl in Österreich hält ganz Europa in Atem. Langweilig war der Mai also nicht – und so hoffentlich auch nicht unsere Lieblinks.

Viel Spaß beim Durchklicken!


#Journalismus

Stephan Goldmann widmet sich bei LousyPennies (@LousyPennies) dem Vorwurf, dass es an Qualität im Journalismus zunehmend mangele und dass die Grenzen zwischen unabhängigem Journalismus und Content Marketing immer mehr verschwimmen würden. Er weist dabei darauf hin, dass diese Problematik allerdings nur durch die Lösung des Finanzierungsproblems der Medien beseitigt werden kann.

 

TV-Journalist und Twitter-Persönlichkeit Armin Wolf (@ArminWolf) gibt in einem Interview mit Krautreporter seine Gewohnheiten beim Medienkonsum preis und warum er jeden Tweet seiner 593 gefolgten Accounts täglich liest. Er selbst hat über 243.000 Follower.

 

Die Medienredakteurin Ingrid Brodnig (@brodnig) veranschaulicht in ihrem Vortrag auf der re:publica, warum Lügen im Netz so lange Beine haben und wie man strategisch gegen Unwahrheiten im Netz vorgehen kann.

 

Bianca Xenia Mayer verrät bei bento Tipps zur Selbstvermarktung von bewährten YouTube-, Instagram- und Snapchat-Stars. Dabei zeigt sie unter anderem, wie man im Netz authentisch sein kann, ohne sein ganzes Privatleben offenbaren zu müssen.

 

Martin Thür (@MartinThuer) wirft in seinem Blog einen sehr genauen Blick auf die Vorwürfe, die österreichische Präsidentschaftswahl wäre manipuliert gewesen. Fragen lässt er darin eigentlich nicht offenstehen, doch zeigt seine Analyse, wie hoffnungslos veraltet die Vermittlung der Wahlergebnisse ist.

 

#Medien

Das große Thema unter den Social-Media-News diesen Monat war die Story von Gizmodo über das Ausmaß an Kontrolle, die Facebook-Angestellte auf die Inhalte der Trending-News-Rubrik offenbar haben (hier nochmal zum Nachlesen). Das Wall Street Journal demonstriert in einem interessanten Projekt, wie der Facebook-Newsfeed unterschiedlich aussehen würde, wenn dieser von einem liberalen oder konservativen Algorithmus gesteuert werden würde.

 

Jeff Jarvis (@jeffjarvis) fasst die neuesten Entwicklungen von Google zusammen und erläutert, welche digitalen Neuheiten und Trend noch auf Medienhäuser zukommen werden. Ein augenöffnender Blick in die Zukunft des Medienkonsums.

 

#Recherche

Neulich wurde preisgegeben, dass ungefähr ein Viertel von Donald Trumps Twitter-Follower Bots bzw. Fake-Profile sind. Und dies scheint kein Einzelfall zu sein: Michael Moorstedt (@MMoorstedt) geht in der Süddeutschen Zeitung auf die politische Gefahr von Bots in der Öffentlichkeit ein.

 

Eine Projekt von SZ Die Recherche über Gleichberechtigung zeigt, inwiefern Männer die jetzige Situation in Fragen der Gleichberechtigung in der Familienplanung für sich selbst sowie auch für die Frauen verbessern könnten.

 

#Reportage

Außerdem bin ich auf eine hoch-interessante Webreportage aus dem TIME-Magazin gestoßen (via @piqd_de). Darin erzählen Trans-Männer, wie sich ihr Leben und ihre eigene Wahrnehmung verändert hat, seitdem sie von ihren Mitmenschen als Mann anerkannt werden. Ein einzigartiger Einblick in das Leben von Männern und Frauen aus der Perspektive von Menschen, die beide Seiten bereits verkörpert haben.

 

Habt ihr spannende Inhalte zu #Journalismus, #Medien, #Recherche zum Weiterempfehlen? Für eure Vorschläge für Content habe ich per E-Mail (stephanie.hauer@responsesource.de) oder auf Twitter (@RS_Germany) immer ein offenes Ohr.

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