Lieblinks von ResponseSource

LiebLinks – Linktipps vom Oktober

Die Themen dieses Monats: Fragen die PR-Verantwortliche Journalisten stellen, das scoopcamp, Edward Snowden, Sensor-Journalismus, die Berichterstattung in Kriegszeiten, der Bloggerclub.

Viel Spaß beim Lesen und Durchklicken!

 

#Journalismus

Ganz passend zum Schwerpunktthema unseres Monats (Der richtige Umgang mit Journalisten) hat Nora-Vanessa Wohlert (@NoraVanessa), Gründerin von EDITION F, einen sehr aufschlussreichen Artikel bei Xing publiziert, vollgepackt mit guten Ratschlägen und Tipps für PR-Verantwortliche, zum erfolgreichen Netzwerken mit Journalisten. Die vierte Frage „Welche Infos brauchen Journalisten?“ ist natürlich besonders relevant für uns, denn bei ResponseSource beantworten die Journalisten selbst diese Frage in ihren Anfragen.

 

Eines der interessantesten Journalismus-Events im letzten Monat war in meinen Augen das Scoopcamp (@scoopcamp). Wer die Konferenz verpasst hat, wie leider auch ich, kann sich die Mitschnitte hier anschauen. Es ist auch interessant zu sehen, dass Hackathons auch im Journalismus immer mehr an Beliebtheit gewinnen.

 

Wer investigativ unterwegs ist, hat wahrscheinlich das Live-Interview mit Edward Snowden bei der Süddeutschen Zeitung nicht verpasst. Für alle anderen ist das Gespräch über Freiheit und Privatsphäre mit anschließender Q&A-Session mit dem Whistleblower ebenfalls überaus spannend und sehr zu empfehlen. Zu dem Gespräch hatte die Süddeutsche Zeitung (@SZ) und das Global Editors Network (@GENinnovate) eingeladen.

 

Ein empfehlenswerter Newsletter, wenn man sich für das junge Feld des Sensor-Journalismus interessiert, ist die SENSORENPOST.  Dahinter steckt der Wissenschaftsjournalist Jakob Vicari (@vicari), der auch bei BrandEins und NZZ unterwegs ist. Er arbeitet außerdem gerade an „Sensorstory“, einer Reihe von Live-Reportagen, die von Magazin-Journalisten komponiert werden, aber von Dingen (die mit Sensoren versehen sind) erzählt werden.

 

Karsten Lohmeyer (@LousyPennies) und Stephan Goldmann (@stgoldmann) von LousyPennies haben eine aktualisierte Version ihres Handbuchs des selbstbestimmten Lokaljournalismus im Netz zum Download zur Verfügung gestellt. Das Handbuch „bietet einen Einblick in Gründungsmodalitäten, rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsquellen innovativer regional ausgerichteter Online-Nachrichtenformate.“

 

In einer Studie über die Berichterstattung in der Ukraine wurden 47 ukrainische Journalisten aus 42 verschiedenen Medienunternehmen interviewt. Die Ergebnisse zeigen, wie schwer es ukrainischen Journalisten fällt, neutral und ausgeglichen über den Krieg in ihrem Land zu berichten. Eine interessante Studie, die erneut die Herausforderungen in der Berichterstattung in Kriegszeiten aufweist, insbesondere wenn man selbst vom Krieg betroffen ist.

 

#Bloggerclub

Alle Blogger unter euch sollten beim frisch gegründeten Bloggerclub vorbeischauen, einige spannenden Veranstaltungen sind bereits geplant. Das Blogger-Netzwerk wurde von Elia Treppner (@Treppner) ins Leben gerufen.

 

#Reportage

Die Süddeutsche Zeitung hat diesen Monat mit ihrer Multimedia-Reportage zum Münchner Amoklauf beeindruckt. Die Rekonstruktion der Ereignisse vom 22. Juli ist nicht nur sehr anschaulich aufbereitet, sondern zeigt auch, wie schnell Gerüchte in einer digitalisierten Welt außer Kontrolle geraten können und wie schwer es sein kann, ein derartiges Gerüchte-Lauffeuer wieder zu kontrollieren.

 

Eine vielschichtige aber auch harte Reportage, auf die ich über LiesMich (@lies_mich) gestoßen bin, ist „Kampf um den Kornmarkt“ von ZEIT ONLINE (@zeitonline) über die Ereignisse in Bautzen. Obwohl sie auch Fragen offen lässt, beruht die Reportage hauptsächlich auf der Vorort-Recherche und schafft es, viele verschiedene Perspektiven zu beleuchten, die die Komplexität und Brisanz der Problematik hervorheben. Absolut lesenswert.

 

Möchtet ihr Inhalte vorschlagen zu den Themen #Journalismus, #Medien, #Recherche? Dann meldet euch gerne bei mir per E-Mail (stephanie.hauer@responsesource.de) oder auf Twitter (@RS_Germany).

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