Lieblinks – unsere Linktipps vom Januar

Das neue Jahr hat schwungvoll begonnen – mit neuen Zielen und Vorsätzen, neuen Perspektiven – und neuen Medienformen! In punkto Journalismus war Januar bereits ein sehr aufregender Monat, denn es gab allerlei Projekte, die aus dem Boden gesprossen sind (bzw. am Gedeihen sind). Einige davon haben wir natürlich hier aufgelistet, neben noch so einigem lesenswerten Content aus #Journalismus, #Recherche und #Medien. Es kommt also so einiges auf euch zu. Seid ihr bereit? Na dann mal…LOS!

 

#Recherche

  • In unserem Dezember-Newsletter hatten wir das Thema SEO behandelt, denn für Medienmacher, die möchten, dass ihre Inhalte auch gefunden werden, geht kein Weg an einem gewissen SEO-Grundwissen vorbei. Moritz „Der digitale Unternehmer“ Bauer (@moritzbauer007) hat eine sehr ausführliche Liste mit SEO-Tipps zusammengestellt, da ist jeder bestens aufgehoben.

 

#Journalismus

  • Das Interessante an Blendle (@BlendleDE) ist, dass man genau nachvollziehen kann, welche Inhalte bei Lesern gut ankommen und für welche sie sogar gerne Geld zahlen. Michaël Jarjour (@derjarjour) hat bei Medium die beliebtesten Artikel aufgelistet und zeigt, was passiert, wenn man Menschen für Journalismus um Geld bittet.

 

  • Ähnlich wie Blendle ist Merkurist (@Merkurist_Mainz) ein Online-Kiosk für Medien, aber ausschließlich für Lokaljournalismus. Die Webseite ist nicht nur stilvoll und design-freundlich aufbereitet, sondern Leser werden interaktiv in die Berichterstattung mit einbezogen: anhand von „Snips“ können sie lokale Themen vorschlagen, bewerten und ebenfalls Multimedia-Material liefern. [t3n]

 

  • Wieder einmal eine interessante und schön aufbereitete interaktiv-Reportage von der Berliner Morgenpost (@morgenpost) die zeigt, woher die Berliner wirklich kommen. Wie die interaktiven Datenkunststücke der Morgenpost zustande kommen, erzählt Ressortleiter Julius Tröger (@juliustroeger) bei netzwerk recherche. Trotz seiner interdisziplinären Kenntnisse „müsse ein Datenjournalist keine eierlegende Wollmilchsau sein“, so Tröger. Eine gute Teamarbeit unter Journalisten, Designern und Programmierern macht den Unterschied.

 

  • Diesen Monat hat der Deutsche Journalisten-Verband (@DJVde) den sogenannten Augenzeugenblog ins Leben gerufen, um Übergriffe auf Journalisten zu dokumentieren und Führungskräfte in der Politik für die Problematik zu sensibilisieren sowie Lösungen hervorzurufen. Wie ernst die Lage bereits ist, erklärte DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner gegenüber der drehscheibe (@drehscheibe) im Video-Interview.

 

#Medien

  • Frauen sind in der Medienwelt noch immer unterrepräsentiert. Wo stecken die Frauen in den Redaktionen? Zwei mediale Persönlichkeiten, Felicia Mutterer (@FrauMutterer) und Maren Heltsche (@zaziemo), sprachen in der TV-Talkshow „Media Lectures“ über die Machtverhältnisse in Redaktionen und appellierten auch an die Frauen mehr Initiative zu zeigen.

 

  • Der Kontext ist ein neues Hintergrundmagazin (hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne), das Themen nicht nur berichten, sondern auch erklären will – und zwar auf interaktive und intuitive Art und Weise. In einem Interview mit VOCER. erklären sie das neue Format und sprechen über das Zukunftspotenzial für diese Art von Erklär-Medien.

 

  • Stephan Russ-Mohl (@srussmohl), Medienwissenschaftler und Gründer des Europäischen Journalismus-Observatoriums (@ejo_de), erklärt im frisch gelaunchten Über Medien, wieso sich Medienkritik auch für die Medien selbst lohnen würde und wie gute Medienkritik aussehen sollte.

 

  • Snapchat ist das Buzzwort schlechthin auf allen Medienkonferenzen, doch ist es ein etwas anderes Tier als Twitter und Facebook, meint Florian Blaschke (@trotzendorff). Er hat Snapchat etwas auf den Zahn gefühlt und alle Fragen und Bedenken zum Netzwerk unter die Lupe genommen und herausgefunden: es gibt noch so einiges zu lernen bzw. auszuprobieren. Martin Giesler (@martingiesler) hingegen findet Snapchat ein sehr intuitives Tool und gibt einige Beispiele dafür wie Medienmarken das Netzwerk bereits einsetzen.

 

  • Bereits in diesem ersten Monat des Jahres wurden viele interessante Journalismus-Startups gelauncht oder angekündigt: Übermedien, Perspective Daily, Der Kontext, viertausendhertz um einige zu nennen. Sind etablierte Medien weiter im Rückgang und prägen unabhängige Projekte wie diese zukünftig die Medienlandschaft? Breitband (@breitband) ist diesen Fragen in einer Sendung nachgegangen und hat dazu mit dem Medien-Journalisten Daniel Bouhs (@daniel_bouhs) gesprochen.

 

  • Zuletzt noch etwas „Nerdkram“: Googles neuer AMP-Algorithmus verschnellt das Laden von Webseiten im Chrome-Browser erheblich und ist sicherlich eine Reaktion auf Facebooks Instant Articles und Apples News-App. Wie Verlage davon profitieren können und wie genau der Algorithmus  funktioniert, wird sehr ausführlich in diesem Artikel von Monday Note (@mondaynote) erklärt.

 

(Psst…Ihr könnt auch euren eigenen Content zu #Journalismus, #Recherche und #Medien-Themen für unseren Newsletter empfehlen, via dach@responsesource.de).

 

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