„Was mache ich eigentlich später damit?“

Campus_Compass_Team

Die drei Gründer von Campus Compass

Unternehmensprofil: Campus Compass

Das Münchner Social Start-up Unternehmen campus-compass.eu hilft Schülern bei einer wichtigen Lebensentscheidung: „Was und wo studieren?“. Unschlüssige Abiturenten können mit Studierenden direkt in Kontakt treten und sich durch Informationen aus erster Hand über Uni und Studiengang informieren.

Die drei jungen Gründer Jens-Kristof Klumpp, Jens Weber und Mark-Felix Schütz sind überzeugt, dass schliesslich niemand besser darüber Bescheid weiss als die Studenten selbst. Die Plattform hat sich im Juni 2014 aus dem Pilotprojekt StuSer.de gemausert und zählt laut eigenen Angaben über 300.000 Besucher jährlich. Wir haben mit Mark-Felix Schütz über Campus Compass gesprochen.

ResponseSource: Ihr seid Vermittler zwischen Schülern, Studenten, Universitäten und Unternehmen. Was ist eure Expertise?

Es gibt einige Ansatzpunkte, bei denen wir unterstützen können. Jeder von uns hat sieben Jahre Expertise, wie junge Menschen ihre Karriere- und Jobentscheidungen treffen. Themen, die sich um Studien- und Berufsentscheidung vor und nach dem Studium oder der Ausbildung sowie Zukunftsfindung drehen, sind unser Schwerpunkt. Im Rahmen unseres Geschäftsmodells beschäftigten wir uns außerdem intensiv mit dem Employer Branding und Personalmarketing unserer Kunden in Bezug auf Schüler, Studierenden und Young Professionals. Wir können also Antwort zu der Nachfrage- als auch zu der Angebotsseite des Berufsanfangs geben. Weiterhin sind wir ein Social Startup in München und geben auch gerne Antwort zu allen startup-bezogenen Fragen beziehungsweise zum aktuellen Trend der Social Startups.

Unternehmen bezahlen für ihre Karrierebeispiele und Stellenanzeigen bei Euch, Ihr nennt das eine Form von „sozial verträglicher“ Werbung. Seht Ihr Euren Service als eine neue Form des Content Marketing für die junge Zielgruppe?

Genau, Unternehmen können die Karrieregeschichten der eigenen Mitarbeiter und damit deren Jobs auf Campus Compass vorstellen. Wir verknüpfen diese Karrieregeschichten dann mit thematisch passenden Studiengängen. Somit beantworten die Karrieregeschichten einer der brennendsten Fragen von Schülern und Studierenden: Was mache ich eigentlich später damit?

Diese Verknüpfung ist der Schlüssel dafür, dass diese Inhalte so interessant sind. Die Karrieregeschichten sind ein wichtiges Element der Studien- und Berufsfindung und reißen den Interessenten somit nicht aus einer anderen Aktivität. Vielmehr sind die Inhalte so gut eingebettet, dass unsere Besucher den Geschichten im Schnitt drei Minuten ihrer Aufmerksamkeit widmen. Insofern sind Karrieregeschichten eine der effektivsten Maßnahmen, um als Arbeitgeber bekannter zu werden.

Wie können vor allem mittelständische Unternehmen von einer Zusammenarbeit mit Euch profitieren?

Bei vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland wird Employer Branding als wichtiges Thema identifiziert. Jedoch gibt es oft keine Verantwortlichen und das Thema wird durch das Alltagsgeschäft verdrängt. Großkonzerne sind hingegen fleißig dabei an Ihrer Arbeitgebermarke zu arbeiten. Dabei hat jedes mittelständische Unternehmen sehr gute Argumente, warum es sich lohnt, für es zu arbeiten. Meist werden diese aber nicht strukturiert in der Kommunikation nach außen eingesetzt.

Wir haben festgestellt, dass unsere Karrieregeschichten oft ein famoser erster Schritt sind, um eine Arbeitgebermarke zusammen mit den eigenen Mitarbeitern aufzubauen. Wir helfen bei diesen ersten Schritten gerne tatkräftig und verfassen die Karrieregeschichten für die Unternehmen und führen auch Interviews mit den Mitarbeitern. Natürlich haben wir durch Campus-Compass.eu im Anschluss auch noch die ideale Plattform, um die Karrieregeschichten in die Öffentlichkeit zu bringen.

Ihr wisst, wie Studenten und Abiturenten „ticken“. Was sind Eure Top-Themen in den nächsten Monaten?

Durch Abiturjahrgänge und Studienabschlussjahrgänge haben wir einen recht saisonal beeinflussten Alltag. Da momentan die neuen Studierenden gerade angefangen haben, geht es bei uns vor allem darum, unsere ehemaligen Schüler zu motivieren, im Sinne unseres Generationenvertrags selbst als Student beratend aktiv zu werden und Fragen von Schülern zu beantworten.

Auf Seiten der Unternehmen sind wir gerade dabei, eine Whitepaper-Serie zu entwickeln, die Unternehmen erstens dabei hilft, ein Employer Branding initial aufzusetzen, ohne dass dies im Alltag untergeht. Zweitens unterstützt die Serie beim Weiterentwickeln eines bestehenden Employer Brandings vor allem in Hinblick auf Young Professionals, Studierenden und Schüler. Gerne sende ich jedem, der Interesse daran hat, diese Serie nach und nach zu.

Wie hat Dir ResponseSource bei Deiner Pressearbeit geholfen?

Über ResponseSource erhalten wir ohne großen Aufwand unsererseits Kontakt zu Journalisten, denen wir wirklich weiterhelfen können und erzielen dabei ganz nebenbei einen PR-Effekt.

Kategorie: Expertenprofile, PR | Kommunikation | Stichwörter: ,
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Über Christiane Gross

Christiane Gross ist gebürtige Südtirolerin und hat nach ihrem BWL Studium an der Bocconi Universität in Mailand mehrere Jahre im Marketingbereich für internationale Lebensmittelkonzerne in Barcelona gearbeitet. Dort hat sie dann ihren Job an den Nagel gehängt und sich für ein Jahr auf Weltreise begeben. So ist sie in London „hängengeblieben“, um dort eine Familie zu gründen. Bei ResponseSource kümmert Sie sich um die Antwortgeberseite als Marketing and Sales Executive.

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