10 Gründe, warum das Homeoffice bald zur Normalität wird

Die Anzahl der Menschen, die außerhalb ihres Arbeitsplatzes arbeiten, nimmt ständig zu und einer europäischen Studie zufolge, arbeiten bereits rund 12% der Arbeitskräfte in Deutschland per Telearbeit, in Österreich sind es sogar über 20%. Das ist zwar noch wenig im Vergleich zu Ländern wie Dänemark, wo Telearbeit bereits von über 35% der Arbeitskräfte ausgeübt wird, doch der Trend ist steigend. Der PR- und Kommunikationssektor ist besonders für einen Zuwachs an Telearbeitern geeignet, da Angestellte sowieso bereits viel Zeit damit verbringen, Fernbeziehungen zu Kunden und Journalisten zu pflegen.

Was sind aber genau die Vorteile von einem flexiblen Arbeitsplatz oder einer Form von Telearbeit, für Arbeitnehmer sowie Unternehmen?

Vorteile für Arbeitnehmer

1. Wenig oder gar kein Pendeln

Wer als Telearbeiter oder freier Mitarbeiter tätig ist, arbeitet gewöhnlich im Home Office oder in einem sogenannten Workingspace. Menschen, die nicht in praktischer Nähe zum Arbeitgeber wohnen und jeden Tag pendeln müssen, wissen wie stressig und zeitaufwendig es ist, jeden Tag auf den Arbeitsplatz zu kommen und sich durch den Stadtverkehr zu kämpfen. Diese Zeit kann jeden Tag gespart werden und konstruktiver genutzt werden.

 

2. Der Wohnort wird unwichtig

Sie leben mitten im Nirgendwo? Sie reisen durch die Welt? Solange Sie über eine ordentliche Internet-Verbindung und einen Laptop (oder selbst ein Mobilgerät) verfügen, können Sie sich mit Kollegen und Kunden überall in der Welt verbinden.

 

3. Arbeit in Einklang mit dem Privatleben

Telearbeit erlaubt mehr Flexibilität. Es erlaubt einem oft, zu Tageszeiten zu arbeiten, die mit dem Privatleben am Besten vereinbar sind und so ist eine bessere Work-Life-Balance gegeben.

 

4. Weniger ablenkendes Arbeitsumfeld

Dies hängt natürlich auch von der privaten Situation ab, aber gewöhnlich kann man sich als Telearbeiter im eigenen Arbeitsbereich besser auf seine Aufgaben konzentrieren, ohne Unterbrechungen von Kolleg/innen.

 

5. Treffen mit Mehrwert

Wenn das Team ein Meeting benötigt, oder wenn es zu einem Conference Call kommt, ist das Treffen mit großer Wahrscheinlichkeit organisierter, fokussierter und nützlicher für jeden, weil es mehr Mühe abverlangte, um jeden an einen Tisch zu kriegen und dadurch die Zeit optimal genutzt werden sollte.

 

Vorteile für Unternehmen

6. Niedrigere Kosten

Wenn mehr Menschen als Telearbeiter aktiv sind, kann Büroplatz reduziert werden. Die Energie- und Unterhaltungskosten die dabei gespart werden, können stattdessen in Kampagnen, Kunden und Angestellte gesteckt werden.

 

7. Mehr finanzieller Spielraum

Weil Unternehmen nun bei den Bürokosten sparen können, haben sie insgesamt mehr Geld zur Verfügung, um beispielsweise Ihren Kunden attraktivere Angebote zu bieten.

 

8. Mehr Produktivität

Es gibt reichlich Studien, die zeigen, dass Arbeitnehmer viel produktiver und konzentrierter arbeiten, wenn sie an einem Arbeitsplatz und zu einer Zeit arbeiten, die zu ihrem Leben passen, als dies in einem Büro der Fall ist.

 

9. Glücklichere und motiviertere Angestellte

Da die Angestellten eine bessere Work-Life-Balance haben und mehr Zeit für ihr eigenes Leben haben, sind sie auch glücklicher und motivierter auf der Arbeit.

 

Für den Planeten

10. Weniger CO2-Ausstoß

Da kein Bedarf mehr für langes Pendeln besteht und Energiekosten für das Betreiben eines kompletten Büros eingespart werden können, ist Telearbeit definitiv die umweltfreundlichste Arbeitsweise.

 

Telearbeit eignet sich natürlich nicht für jeden Arbeitsplatz und verlangt auch gewisse Voraussetzungen vom Telearbeiter wie eine gute Organisation und Eigeninitiative. Doch angesichts der Arbeitsumstände im PR-Bereich und der oben genannten Vorteile, lohnt es sich allemal, flexiblere Arbeitszeiten in Erwägung zu ziehen oder mit dem Chef zu besprechen.

 

Wie sieht es an Ihrem Arbeitsplatz aus? Erlauben Sie bereits Telearbeit oder flexiblere Arbeitsmodelle? Oder sind Sie selbst als Telearbeiter oder Freelancer tätig? Teilen Sie uns Ihre Eindrücke in den Kommentaren mit oder schicken Sie uns eine Nachricht an hallo@responsesource.de.

 

Den Original-Beitrag (Englisch) können Sie hier nachlesen.

Es gibt keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.