ResponseSource möglichst effektiv nutzen: Tipps für die Recherche

Unsere Plattform vermittelt Recherche-Anfragen von Journalisten an Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Journalisten füllen dafür ein Anfrage-Formular aus, in dem sie Angaben zu Format, Terminfrist, Medium und vor allem den gesuchten Informationen machen – mit dem Ziel, die passenden Ansprechpartner zu erreichen und von diesen möglichst konkrete Antworten zu bekommen. Denn nichts nervt unter Zeitdruck mehr, als sich durch unzählige wenig bis gar nicht relevante Informationen kämpfen zu müssen.

Mit folgenden Tipps nutzt ihr ResponseSource für eure Recherche möglichst effektiv:

  • Betreff: Je präziser die Anfrage, umso schneller und gezielter erhaltet ihr eine Antwort. Formuliert im Betreff sowie in den Details eurer Anfrage möglichst genau, welche Art von Informationen ihr sucht, z.B. einen Experten für ein Interview oder Zitat oder Zahlenmaterial für einen Kommentar, und erklärt knapp den Kontext der Anfrage.
  • Angaben zur Verwendung der Information: Für welches Medium planst du, deine Rechercheergebnisse zu verwenden (Titel oder Beschreibung, z.B. Fachmedium im Bereich IT)? In welcher Form (z.B. Artikel, Fernsehbeitrag, Blogpost) willst du deine Ergebnisse veröffentlichen? Was ist das Ziel des Beitrags (z.B. Darstellung von Gefahren und Risiken von… Vorstellung der neuesten Trends im Bereich…)? Diese Informationen helfen den Antwortgebern, die Anfrage richtig einzuordnen, und ermöglichen eine gezieltere Rückmeldung.
  • Vorwissen: Für viele Antwortgeber ist es auch hilfreich zu wissen, welche Informationen ihr bereits vorliegen habt. Wie weit seid ihr mit eurer Recherche? Zu welchen Themen benötigt ihr noch weitere Infos, zu welchen Bereichen nicht mehr?
  • Formale und technische Vorgaben für Antworten: Dazu gehören z.B. Angaben zu Format, maximaler Dateigröße von Anhängen oder auch Längenangaben für Antworten und Kommentare.
  • Offene Suche nach Ansprechpartnern: Wenn ihr neue oder zusätzliche Kontakte sucht, ist ResponseSource die richtige Adresse. Für die Kontaktaufnahme mit namentlich bereits bekannten Ansprechpartnern ist die Plattform dagegen nicht geeignet.
  • Veröffentlichungstermin: Damit kann der Antwortgeber nicht nur rechtzeitig Informationen liefern, sondern gegebenenfalls auch Daten anbieten, die zum Zeitpunkt der Recherche noch nicht vorliegen, z.B. die Ergebnisse einer laufenden Studie.
  • Kategorien: Der Themenbereich, zu dem die Anfrage passt, sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Mehrere Kategorien auszuwählen, nur um die Trefferchance zu erhöhen, birgt auch das Risiko, völlig irrelevante Antworten zu bekommen.
  • Die Resonanz der ersten Anfrage ist nicht zufriedenstellend? Stell einfach eine neue Anfrage – entweder weniger eingeschränkt oder noch spezifischer und mit dem Hinweis versehen, dass das die zweite Anfrage zum Thema ist.

Und hier noch weitere Tipps, die uns von „heavy usern“ zugetragen wurden:

  • Antworten kanalisieren: Es ist möglich, dass ihr zahlreiche Antworten erhaltet, die in eurer täglichen E-Mail-Flut untergehen könnten. Richtet euch einen E-Mail-Account nur für eure ResponseSource-Anfragen ein, um die Sichtung der Antworten einfacher zu gestalten.
  • Rückmeldungen kennzeichnen: Bittet die Empfänger eurer Anfrage, in ihrer Antwort eine bestimmte Betreffzeile zu verwenden – etwa “ResponseSource Antwort zu Anfrage XY”. So könnt ihr die eingehenden Antworten leichter filtern.

Die wichtigsten Infos und Hinweise zum Einstellen von Anfragen haben wir auch in einer Anleitung bereitgestellt. Wir fragen außerdem regelmäßig nach, welche Erfahrungen Journalisten und Experten mit ResponseSource machen und wie wir unsere Plattform weiter optimieren können. Also lasst uns wissen, wie wir gemeinsam das Beste aus eurer Recherche machen können!

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