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Warum „persönliche“ Medienanfragen eine gute Branding-Gelegenheit bieten

Wir erhalten Medienanfragen ganz unterschiedlicher Art, von Informationsanfragen zu Nischenthemen, Interviewanfragen, Fällen, bis zu Anfragen zu Testprodukten und Leseraktionen.

Wenn Journalisten eine Anfrage bei uns einstellen, haben sie 11 verschiedene Anfrage-Optionen zur Auswahl:

  • Informationen für einen Artikel
  • Kommunikationsverantwortliche/r eines Unternehmens
  • Veranstaltungsorte & Film- und Fotolocations
  • Bilder / Video / Audio
  • PR-Kontakte und Vertreter von Persönlichkeiten
  • Fallstudien
  • Sprecher oder Experte
  • Preise & Leserangebote
  • Testprodukte

Mit diesen Kategorien können Journalisten angeben, welche Art von Informationen sie suchen und Antwortgeber können in ihrem Account auswählen, welche Art von Anfragen sie erhalten möchten.

Dass Unternehmensvertreter gerne Informationen zu ihrem Fachthema oder Unternehmen liefern, versteht sich von selbst. Aber eine Anfrage kann auch oft über die typische Anfrage nach Statements und Fachexpertise hinausgehen und eher persönlichere Fälle und Kommentare, beispielsweise zu einem gesellschaftlichen Trend oder Problem, sammeln. Ist es sinnvoll als Unternehmen auf solche „persönlicheren“ Anfragen zu antworten?

Wir sagen: Ja, das ergibt durchaus Sinn!

Persönliche und authentische Geschichten sind gut für Ihr Branding

Wenn Sie, Ihr Unternehmen oder sogar ein Kollege sich mit einem gewissen Thema gut auskennen, auch wenn dieses nicht in direktem Zusammenhang mit Ihrem Produkt oder Service steht, dann ist dies eine tolle Gelegenheit, dem Journalisten Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mitzuteilen. Mehr noch– es bietet Ihnen die Chance, Leser über eine persönliche Geschichte indirekt auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und sich von der Masse abzuheben. Sie können als Arbeitgeber beispielsweise Ihre Erfolge, Misserfolge und Erkenntnisse im Bereich Employer Branding teilen, selbst wenn Sie selbst eigentlich ein Hersteller von Computerchips sind. Wichtig ist, dass Sie authentisch bleiben, abseits von Marketing und PR-Sprache.

Warum dies indirekt vorteilhaft für Ihr Unternehmen ist? In einem Artikel wird neben Ihrem Namen auch gewöhnlich Ihr Jobtitel und Ihr Unternehmen veröffentlicht, sodass Leser über Ihre persönliche Geschichte auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Und ja, auch Misserfolge können genannt werden, denn jedes Unternehmen macht auch Fehler – wichtig ist, was man daraus gelernt hat. Persönliche Einblicke wie diese wirken für den Leser authentischer und auch sympathischer, denn Leser, und die meisten Menschen generell, vertrauen eher Personen als Unternehmen. Wenn ich eine Person sympathisch finde, bin ich auch meist offener dafür, über ihr Unternehmen etwas zu erfahren. Stichwort emotionale PR oder emotionales Branding. [Unsere Gastautorin Aline Pelzer hat neulich einen tollen Artikel dazu verfasst, mit sehr konkreten Tipps dazu.]

Es ist immer eine gute Idee, Journalisten zu helfen

Als Unternehmer/in oder PR-Verantwortliche/r ist es eigentlich immer von Vorteil, Journalisten zu helfen, wenn man die gefragten Kommentare und Informationen liefern kann. Denn dies fördert eine positive und direktere Zusammenarbeit mit Journalisten, abseits von Pressemitteilungen, von denen Journalisten tagtäglich sowieso viel zu viele erhalten. Anders als bei einer Pressemitteilung steht bei einer Anfrage der Journalist und seine Fragen im Mittelpunkt sowie die Hilfe die Sie anbieten. Indem Sie relevante Kommentare, Statements oder Praxisbeispiele zu dem gefragten Thema liefern und dabei authentisch wirken, präsentieren Sie sich Journalisten als hilfreichen und kompetenten Ansprechpartner, selbst bei unkonventionelleren Themen. Und wenn Sie einen guten Eindruck hinterlassen, wer sagt, dass dieser Journalist Sie nicht wieder in Zukunft zu einem Thema ansprechen wird, zu dem Ihr Unternehmen etwas beitragen kann? Ein gutes Verhältnis zu Journalisten sollte deshalb nie unterschätzt werden.

Es lohnt sich also, auch auf Anfragen zu antworten, die nicht direkt etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun haben, bei denen Sie oder Ihre Mitarbeiter aber auch kompetent weiterhelfen können.

Haben Sie schon Erfahrungen gemacht mit Anfragen die auf den ersten Blick irrelevant schienen, Ihnen aber im Endeffekt Aufmerksamkeit lieferten? Welche Bedenken hatten Sie bisher, wenn es um persönliche Fälle ging?

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